Bald kann die Freibad-Saison starten. 90.000 Euro investierte die Gemeinde ins örtliche Bad: Es müssen Filter und Sand getauscht werden. Diese Kosten nimmt man laut Bürgermeister aber gerne in Kauf.

Von Christoph Szeker. Erstellt am 28. Februar 2019 (04:40)
Szeker
VP-Bürgermeister Andreas Keller besichtigt die Filteranlage im Freibad in Neusiedl an der Zaya. Der Filter wurde repariert, der Sand muss getauscht werden und ein zusätzlicher Behälter wird installiert.

An guten Tagen zählt das Freibad in der Gemeinde 200 Gäste oder mehr, insgesamt waren es letzte Saison fast 20.000. Auch unter Mistelbachern ist es beliebt, das es ruhiger ist als das dortige Weinlandbad. Vor allem die älteren Menschen bevorzugen es daher. Aber auch aus Tschechien und der Slowakei kommen die Badegäste wegen der Wasserrutsche.

Allerdings ist im Freibad der mittlerweile 30 Jahre alte Filter aufgeplatzt. Er wurde bereits repariert, nun muss aber auch der Sand getauscht werden. Knapp 90.000 Euro sind für das gesamte Projekt vorgesehen. VP-Bürgermeister Andreas Keller ist es laut eigener Aussage wichtig, dass der Region das Freibad erhalten bleibt. Das sei auch der Grund dafür, dass man in der Gemeinde die Kosten in Kauf nimmt.

Zusätzlich bekommt das Freibad einen neuen Behälter, ein sogenanntes Freispülbecken, das den Filter entlastet. 15 bis 20 Kubikmeter Wasser werden es täglich passieren, bevor es in den Kanal geleitet wird.

Der Zeitplan für das Projekt: Bis 29. April muss die Anlage in Betrieb gehen, damit das Wasser rechtzeitig bis zur Eröffnung am 15. Mai auf Badetemperatur ist.