Die Maschinen im Musemsdorf funkeln wieder

Erstellt am 29. Mai 2022 | 05:05
Lesezeit: 2 Min
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Erstmals ist die renovierte Dreschmaschine der Öffentlichkeit zugänglich. Bei einer kleinen Feier wurde auch der geschichtliche Hintergrund eingehend beleuchtet.
Foto: Edith Mauritsch
Vergangenen Winter wurden historische Dreschgeräte im Musemsdorf Niedersulz auf Vordermann gebracht.
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Den ganzen Winter über wurde gearbeitet, jetzt erstrahlen zwei historische in neuem Glanz und sind im Kreuzstadl aus Groißenbrunn zu bewundern.

Edeltraud Hruschka erzählt über die Bedeutung: „Solche Dreschmaschinen waren Symbol für die Industrialisierung und bis in die 1960er-Jahre in Betrieb. Sie bedeuteten auch einen Umbruch im gesellschaftlichen Gefüge.“ Eine der ausgestellten Stücke war bei Josef Matuschka aus Niedersulz für den Lohndrusch in Verwendung.

Das Revitalisierungsprogramm umfasst insgesamt drei Maschinen, die Arbeit an der dritten wurde kürzlich begonnen. Ermöglicht wurde das Projekt durch die großzügige Unterstützung des Vereins „Freunde des Museumsdorfs Niedersulz“, dessen Obmann Herbert Nowohradsky bei der Eröffnung anregte, auch Vorführungen anzubieten. Damit auch künftig Sonderprojekte umgesetzt werden können, machte der Verein gleich Werbung für neue Mitglieder.

Für einen Jahresbetrag von 25 Euro bekommt man eine Jahreskarte für das Museumsdorf und freien Eintritt in fünf weitere Freilichtmuseen Österreichs.

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