Erster Schnee: Lastwagen kippte um, Straße gesperrt. Auf der L2 verlor ein Lenker die Herrschaft über seinen mit Schutt beladenen Lkw: Laster landete im Graben, Fahrer erlitt leichte Kopfverletzung. Straße fünf Stunden gesperrt.

Von Markus Szelnekovics. Erstellt am 30. November 2017 (13:45)
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Nach der Erstversorgung des Verletzten mussten die Feuerwehrleute den aus dem Tank fließenden Diesel auffangen und den restlichen Schutt mit Radladern entfernen.

Der erste Schnee am Donnerstagmorgen wurde einem Lkw-Lenker zum Verhängnis. Er war gegen 5.15 Uhr mit einer Ladung Schutt auf der L 2 von Markgrafneusiedl in Richtung Obersiebenbrunn unterwegs. Plötzlich geriet das Fahrzeug aufs Bankett. Dem Chauffeur gelang es nicht mehr, das tonnenschwere Gefährt unter Kontrolle zu bringen, es landete im Straßengraben und kippte um.

First Responder, Wehren und Rettung halfen

Kurz darauf trafen die alarmierten Feuerwehren aus Obersiebenbrunn und Markgrafneusiedl ein. Die Silberhelme konnten den Lenker, der leichte Kopfverletzungen erlitten hatte, durch die Fahrertüre retten.

Der Einsatz eines hydraulischen Rettungssatzes war glücklicherweise nicht notwendig. Nachdem die First Responder den Patienten erstversorgt hatten, wurde er von den Rotkreuz-Sanitätern ins Spital transportiert.

Während Polizisten aus Leopoldsdorf mit der Unfallaufnahme beschäftigt waren, mussten die Florianis den Kraftstoff, der aus dem Tank des Unfall-Fahrzeugs floss, auffangen.

Anschließend wurde der restliche Schutt mithilfe von Radladern vom Lkw entfernt. Danach konnte der Laster mit dem aus Mistelbach angeforderten Feuerwehrkran auf die Fahrbahn gehoben werden. Die Straße war für die komplette Dauer des Einsatzes gesperrt, sie konnte erst nach fünf Stunden wieder für den Verkehr freigegeben werden.