Obersiebenbrunn

Erstellt am 14. September 2016, 05:00

von Markus Szelnekovics

FF im Einsatz: Hanf-Feld brannte. Drei Wehren mit insgesamt 48 Kameraden waren nötig, um Feuer zu löschen.

Florianis beim Ablöschen der Flammen. Im Bild ist gut die Brandschneise erkennbar, die von einem geistesgegenwärtigen Landwirt in aller Eile gegraben worden war.  |  Szelnekovics

Am Samstag wurde die örtliche FF zu einem gefährlichen Einsatz alarmiert: Ein abgeerntetes Hanf-Feld an der Straße Richtung Untersiebenbrunn war vermutlich nach Häckselarbeiten in Brand geraten. Das Feuer breitete sich rasant auf dem Acker aus und bedrohte auch den angrenzenden Windschutzgürtel.

Bauer grub Brandschneise

Ein Landwirt, der unweit des Brandes seine Parzelle mit einem Grubber bearbeitete, wurde durch den Rauch auf den Notfall aufmerksam. Geistesgegenwärtig fuhr er zu dem brennenden Feld und grub mit seinem Gerät eine Brandschneise vor dem Windschutzgürtel. Inzwischen war auch die FF Obersiebenbrunn eingetroffen: Der Einsatzleiter erkannte aber, dass dieser Einsatz mehr Wasser und Einsatzkräfte benötigte.

Die Florianis von Untersiebenbrunn und Leopoldsdorf wurden sogleich hinzualarmiert. Die ungewöhnlich hohe Temperatur und die daraus resultierende Trockenheit machten den Einsatzkräften zu schaffen. Schließlich gelang es den drei Feuerwehren mit neun Fahrzeugen und 48 Mann, den Brand nach etwas mehr als einer Stunde zu löschen.

Szelnekovics