Frontalcrash gegen Laster: Rettungshubschrauber-Einsatz. Eine 55-jährige Groß-Schweinbartherin lenkte ihr Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn. Die Frau wurde schwer verletzt abtransportiert, der Lkw-Lenker erlitt einen Schock.

Von Markus Szelnekovics. Erstellt am 28. November 2017 (08:39)
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Die Lenkerin des Unfallfahrzeugs prallte frontal gegen den mit Getränken beladenen Laster.
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Am vergangenen Dienstag ereignete sich auf der L9 um 8.30 Uhr ein schwerer Unfall. Ein Lkw-Chauffeur war mit seinem Laster von Obersiebenbrunn in Richtung Leopoldsdorf unterwegs. Er hatte auf seiner Fahrt zum Lagerhaus fünf Tonnen Getränke geladen. In der Nähe der Bahnstraße kam ihm ein Pkw entgegen.

Aus bisher noch ungeklärter Ursache verlor die Lenkerin plötzlich die Herrschaft über ihr Auto und geriet dadurch auf die Gegenfahrbahn. Auch das sofort eingeleitete Ausweichmanöver des Lkw-Fahrers konnte einen Frontalzusammenstoß nicht mehr verhindern. Er erlitt bei dem Crash einen leichten Schock, blieb aber unverletzt.

Mit dem Rettungshubschrauber ins Spital geflogen

Die alarmierten Florianis übernahmen sofort die Absicherung der Unfallstelle. Der First Responder der Feuerwehr kümmerte sich um die Erstversorgung der schwer verletzten 55-Jährigen aus Groß-Schweinbarth.

Nach der Stabilisierung der Patientin durch die Einsatzkräfte des Roten Kreuzes wurde die Frau mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Wien geflogen. Der Lieferwagen musste von den Silberhelmen mit einem aus Mistelbach angeforderten Kran aus dem Graben gezogen und für den Weitertransport auf der Straße abgestellt werden. Die Polizei übernahm die Unfallaufnahme und die Umleitung des Verkehrs. Die L9 war für die Dauer des Einsatzes rund zwei Stunden lang gesperrt.

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Der Lkw-Chauffeur versuchte, dem entgegenkommenden Pkw auszuweichen.
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