Kein Platz für Autos. Anrainer ärgern sich über fehlende Parkplätze. SP-Ortschef Porsch wird Bau- und Siedlungsgenossenschaft um eine Lösung bitten. Stellplätze und falschparkende Autofahrer.

Von Red. Gänserndorf. Erstellt am 13. April 2019 (16:27)
Das Bild zeigt eine der beiden Zufahrten zu der Wohnhausanlage: Die parkenden Autos haben auf der Grünfläche links bereits ihre Spuren hinterlassen.
NÖN

Die Niederösterreichische Bau- und Siedlungsgenossenschaft (NBG) errichtet derzeit eine Wohnhausanlage in drei Bauabschnitten mit insgesamt 81 Wohneinheiten. Bei jedem Abschnitt werden dabei 23 Wohnungen sowie vier Reihenhäuser fertiggestellt.

Derzeit ist ein Bauabschnitt abgeschlossen und von Mietern bezogen. Für die Gemeinde ist nach jahrelangem Baustillstand die Errichtung neuer Wohnungen eigentlich ein Grund zur Freude, doch bei der Planung des Bauprojekts dürfte man ein nicht unwesentliches Detail vergessen haben: Parkmöglichkeiten.

Derzeit sind nur Parkplätze für Mieter vorhanden, für deren Besucher gibt es keine Stellplätze, was immer wieder für Probleme sorgt: So beschweren sich Anrainer über zugeparkte Rasenflächen sowie Grundstückszufahrten. Erschwerend kommt hinzu, dass angrenzende Straßen Wohnstraßen sind und laut Straßenverkehrsordnung dort „das Parken von Kraftfahrzeugen nur an den dafür gekennzeichneten Stellen erlaubt ist“.

Daher kommt es laufend zu Anzeigen wegen Nichteinhaltens der Verkehrsordnung. „Es ist der blanke Horror, dabei sind die beiden letzten Abschnitte noch nicht bezogen. Wie wird das werden, wenn erst mal alle Wohnungen bezogen sind und Feiertage wie Weihnachten und Ostern anstehen?“, so ein genervter Bürger.

SP-Ortschef Herbert Porsch, mit dem Problem konfrontiert, erklärt: „Da es sich um ein Bauprojekt der Niederösterreichischen Bau- und Siedlungsgenossenschaft handelt und nicht um Eigentum der Gemeinde, können wir seitens der Gemeinde leider nichts unternehmen. Wir werden aber die NBG über die missliche Lage in Kenntnis setzen und um eine Lösung bitten.“ Bis dato ist noch keine Stellungnahme der NBG eingelangt.