Verärgerte Anrainer wegen gesperrten Schlossparks. Obersiebenbrunner ärgern sich, weil Gemeinde den Zugang zum barocken Gartenpavillon unmöglich macht. Ortschef erklärt Vorgehen als „reine Vorsichtsmaßnahme“.

Von Markus Szelnekovics. Erstellt am 14. September 2017 (04:33)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Diese Absperrung verhindert den Zugang zu dem von Johann Lucas von Hildebrandt entworfenen barocken Gartenpavillon von 1728.
Smax

Vor Kurzem wurde der Obersiebenbrunner Schlosspark von der Gemeinde Obersiebenbrunn gesperrt. Dadurch wurde auch der Zugang zum barocken Gartenpavillon von 1728, der von Johann Lucas von Hildebrandt entworfen wurde, blockiert.

Zahlreiche Anfragen und Anrufe, in denen sich Betroffene über dieses Vorgehen der Gemeinde beschwerten, erreichten seither die NÖN. Einige sind der Meinung, dass dies mit der endlosen Geschichte des mittlerweile geschlossenen Reitstalles zusammenhänge.

"Es handelt sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme"

Den Obersiebenbrunnern würde die Möglichkeit genommen, einen erholsamen und ruhigen Spaziergang durch die Parkanlage zu unternehmen und Kultur- und Kunstbegeisterte könnten den Pavillon nicht mehr besichtigen.

GO7-Bürgermeister Werner Pozarek, mit den Vorwürfen der Bevölkerung konfrontiert, zur NÖN: „Es handelt sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme, um Diebstähle und Vandalismus am jetzt leer stehenden Reitstall und dessen Gelände zu verhindern.“ Wie lange die Schließung dauern wird, kann Pozarek nicht sagen. Eine Information an die Ortsbevölkerung werde demnächst ausgesendet.