Ein Jahr nach der Wahl in Deutsch-Wagram. Neben einem Rückblick wagte Bürgermeister Friedrich Quirgst auch den Blick in die Zukunft.

Von Robert Knotz. Erstellt am 18. März 2021 (03:02)
ÖVP-Bürgermeister Friedrich Quirgst präsentiert den Kindergarten in der Feldgasse – eines der Großprojekte im Jahr 2020. Im Jänner fand der Spatenstich statt, im Oktober begann die Betreuung.
Gemeinde, Gemeinde

Am 3. März konstituierte sich der Gemeinderat in Deutsch-Wagram nach der Wahl Ende Jänner 2020 und am 13. März fand die Angelobung durch den Bezirkshauptmann statt. Für ÖVP-Bürgermeister Friedrich Quirgst ein Grund zurückzublicken und einen Ausblick auf das Jahr 2021 zu wagen.

„Auch für uns kam die Covid-Pandemie überraschend, doch wir haben uns von der Umsetzung unserer Vorhaben nicht abbringen lassen. Mit der Eröffnung des neu gestalteten Marktplatzes und den damit verbundenen Geschäftsansiedlungen im Zentrum, der Sanierung des Untergeschoßes der Musikschule, der Inbetriebnahme des Kindergartens in der Feldgasse und der Fertigstellung der Sanierung des ,Otto-Hübner-Hofes‘, ist besonders viel umgesetzt worden“, so der Stadtchef. Auch der Frischemarkt sei weiterhin betrieben worden.

„Mit der Installierung von zahlreichen Fotovoltaik-Anlagen, der Pflanzung von mehr als 1.000 Bäumen und der Errichtung eines eigenen Kleinkinder-Spielplatzes am Leipziger Platz haben wir sowohl im Umweltbereich als auch für die Kinder und die Familien weitere positive Akzente gesetzt“, so Quirgst in seinem Rückblick. Er verweist darauf, dass außerdem im Straßenbau und der Straßensanierung viel geschehen sei.

In die Zukunft blickt der Stadtchef vorsichtig optimistisch: „Die Pandemiebekämpfung wird uns sicherlich noch beschäftigen. Ein wesentlicher Beitrag ist neben der Einhaltung der bekannten Regeln auch der Betrieb der Teststraße. Das hat uns anfangs vor besondere Herausforderungen gestellt, doch die Rückmeldungen aus der Bevölkerung sind sehr positiv.“ Quirgst will auch die nächsten Projekte in Angriff nehmen. Dazu zählen die Errichtung von Haltestellen für die Ausweitung des Bus-Angebots und die Installation weiterer Photovoltaik-Anlagen. Verbesserungen für die Stadt werde es vor allem durch den Ausbau der Nordbahn geben. „Für die Jugend wollen wir leistbaren Wohnraum durch ein weiteres Projekt ,Junges Wohnen‘ schaffen. Ebenso stehen eine Erweiterung des schulischen Angebots und weitere Vorhaben im Umweltbereich auf unserer Liste ganz oben“, berichtet der Bürgermeister.

Am Ende seines Ausblicks weist Quirgst auf die „Wichtigkeit der S8 für die Lebensqualität für die weitere positive Entwicklung der Stadt“ hin.