Lang ersehnte Dammsanierung startet jetzt. Am Montagvormittag traf einander die Polit-Prominenz in Orth, um den Beginn der Bauarbeiten für den lang ersehnten Hochwasserschutz gebührend zu feiern.

Von Stefan Havranek. Erstellt am 06. September 2017 (04:30)
Strahlende Gesichter und der Sand flog nur so durch die Gegend: „Hausherr“ Johann Mayer mit einer großen Schar an weiteren Entscheidungsträgern beim Spatenstich für die Dammsanierung.
NOEN, Havranek

Die Gesichter der Entscheidungsträger aus Bezirk, Bund und Land strahlten am Montagvormittag mit der Sonne um die Wette, als es galt, den Baubeginn für die 67 Kilometer lange und 96,2 Millionen Euro teure Dammsanierung zu feiern. Zwischen Schutzdamm und „Shire“-Firmengelände ging der Festakt über die Bühne.

VP-Bürgermeister Johann Mayer brachte die Stimmung auf den Punkt: „Als ich die Sandsäcke sah, die hier zum Glück nur zum Beschweren der Fahnenständer dienen, kamen in mir wieder die Emotionen von 2013 hoch, als wir kurz vor einem Dammbruch standen. Aber heute ist ein denkwürdiger Tag und es ist ein beruhigendes Gefühl, dass die Arbeiten am Hochwasserschutz und für die Sicherheit von so vielen Menschen nun starten.“

Gute Dienste seit über 100 Jahren

Nach ihm war es an „viadonau“-Geschäftsführer Hans-Peter Hasenbichler, die Notwendigkeit der Investition zu betonen: „Der Damm hat seit über 100 Jahren gute Dienste geleistet, aber jedes Hochwasser – und besonders die Jahrhundertfluten von 2002 und 2013 – hat Spuren hinterlassen. Deswegen bin ich froh, dass schon in Kürze die Arbeiten am ersten Baulos beginnen.“ Das Hauptprojekt wird 2020 finalisiert sein, die Gesamtfertigstellung mit Restarbeiten soll bis zum Jahr 2023 dauern.

Und auch VP-Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner zeigte sich froh über konkrete Pläne, die umgesetzt werden: „Allein die Anzahl der Entscheidungsträger zeigt, wie wichtig das Projekt ist.“