ÖVP-Flotz wird Ortschef in Matzen-Raggendorf . VP und Liste Weber einigten sich am Montagabend auf Koalition. Die bisherige Gemeindechefin Claudia Weber soll Vizebürgermeisterin werden. SPÖ muss in die Opposition.

Von Edith Mauritsch. Erstellt am 11. Februar 2020 (09:00)
Beschlossene Sache – die Teams von VP und Liste Weber haben sich auf eine Koalition geeinigt. Flotz (Mitte) wird Bürgermeister, Weber (3.v.l.) soll Vizebürgermeisterin werden.
Mauritsch

Die Verhandlungen sind beendet – in den nächsten fünf Jahren wird die Gemeinde von einer Koalition aus ÖVP und Liste Weber regiert. Die beiden Fraktionen haben damit eine satte Mehrheit von 15 Mandaten. Der SP bleibt die Rolle der Opposition.

„Ich habe sehr lange und intensive Gespräche mit beiden politischen Mitbewerbern geführt. Dabei haben wir festgestellt, dass eine Koalition mit der Liste Weber die vernünftigere Lösung für die Gemeinde und die Bürger ist“, stellt Stefan Flotz, VP-Obmann und Spitzenkandidat fest. Der Beschluss der VP-Fraktion für die Liste Weber fiel einstimmig.

Die ÖVP wird als mandatsstärkste Partei das Amt des Bürgermeisters innehaben, Claudia Weber soll Vizebürgermeister werden. Als Ortsvorsteher von Raggendorf wird Michael Klenkhart fungieren, in Klein-Harras wird Christian Göschl weiterhin diese Funktion ausüben.

In den Gemeindevorstand werden seitens der VP drei Personen, seitens der Liste Weber und der SP je zwei Personen entsandt. Flotz und Weber betonen unisono, dass die Gespräche sehr konstruktiv waren und in guter Qualität auf Augenhöhe stattfanden.

Im Koalitionsübereinkommen festgehalten sind die Schaffung von Wohnraum in allen drei Katastralgemeinden, Ortsbildverbesserung, Verkehrssicherheit und -beruhigung sowie Straßenbau. Auch die Vereine, Spielplätze und Freizeiteinrichtungen sollen nicht zu kurz kommen.

Die konstituierende Sitzung wird aller Voraussicht nach am 10. März stattfinden. Mit insgesamt 15 von insgesamt 21 Sitzen im Gemeinderat verfügt die nun beschlossene Koalition über mehr als die Zwei-Drittel-Mehrheit.

Abschlusserklärung von beiden Spitzenkandidaten: „Wir werden den respektvollen Umgang miteinander und die konstruktive Arbeit zum Wohle der Gemeinde in den Vordergrund stellen – damit wieder Ruhe einkehrt.“ Flotz und Weber bedanken sich beim Team für die Unterstützung im Wahlkampf und bei den Wählern für das erwiesene Vertrauen.