Zentrum in Gänserndorf-Süd soll wachsen. Neben Wohnungen sollen in Gänserndorf-Süd auch ein Gastronomie-Betrieb und andere Shops errichtet werden. Unternehmer sind aufgefordert, der Gemeinde Konzepte zu schicken.

Von Thomas Schindler. Erstellt am 14. August 2019 (03:25)
T. S.
VP-Bürgermeister René Lobner: „Unternehmer sollen uns bis Herbst ihre Konzepte schicken.“

VP-Bürgermeister René Lobner will das neue Zentrum in Gänserndorf-Süd weiter vergrößern: Das letzte freie Gemeindegrundstück zwischen Kindergarten, Volksschule und Emmauskirche soll von einem Bauträger entwickelt werden. „Wir starten demnächst einen entsprechenden Aufruf. Alle Unternehmer, die an diesem Standort interessiert sind, sollen uns bis Herbst ihre Konzepte schicken“, erklärt Lobner im NÖN-Gespräch. Konkret will die Gemeinde wissen, welche Art von Geschäftslokalen die Gewerbetreibenden eröffnen würden.

„Ein Gastronomie-Betrieb sollte auf jeden Fall dabei sein“, betont der Bürgermeister. Ansonsten sei man offen für alles: Friseur, Trafik oder andere Shops wären denkbar. „Vielleicht bekommen wir auch einen Arzt hin.“ Abgesehen von den Geschäftslokalen werden natürlich auch Wohnungen errichtet. Lobner: „Wenn wir die Konzepte der Unternehmer haben, werden wir diese sichten und mit dem künftigen Bauträger abstimmen.“

Apropos Wohnungen: In besagtem Grätzel entstehen noch zusätzliche Wohneinheiten, und zwar am Gelände des ehemaligen Waldkindergartens. Wie berichtet, werden dort 13 Wohnungen für junge Gänserndorfer aus dem Boden gestampft. „Das alles sind die nächsten Schritte, um das Zentrum von Gänserndorf-Süd weiterzuentwickeln“, so der Bürgermeister.

Übrigens: Auch in der Stadt warten die Baumaschinen auf ihren Einsatz. Lobner will die Ausschreibung für die Umgestaltung des Marktplatzes (die NÖN berichtete) im September im Gemeinderat beschließen lassen: „Dann könnten wir nächstes Jahr mit der Umsetzung beginnen.“