Neues Bauland entsteht in Spannberg. Im Bereich des Eselgrunds werden Grundstücke zu attraktiven Preisen zu erwerben sein. Und: Photovoltaikanlagen für alle öffentliche Gebäude sollen kommen.

Von Edith Mauritsch. Erstellt am 10. Februar 2021 (02:29)
Die Sanierung der Kirchenstiege ist nur eines von vielen Projekten.
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Der Grundstückankauf für die Siedlungserweiterung, Straßenbau und die Sanierung der Kirchenstiegen stehen am Projektplan der Gemeinde für das heurige Jahr. Photovoltaikanlagen auf allen öffentlichen Gebäuden sollen ihren Beitrag in Richtung Energiewende leisten. Ausgabenseitig ist die Kommune mit Bedacht unterwegs, rechnet man doch mit einem Rückgang der Ertragsanteile seitens des Bundes.

Neues Bauland soll im Nahbereich des Eselgrunds entstehen. Ein Grundsatzbeschluss über den Grundankauf fiel bereits im Vorjahr, wenn auch mit der Gegenstimme von FPÖ-Gemeinderat Thomas Wiesinger. Erster Schritt wird die Beauftragung der Projekterstellung für die Kanal- und Wasserversorgung sein. ÖVP-Bürgermeister Herbert Stipanitz zur NÖN: „Die Nachfrage nach Baugrund für junge Familien ist nach wie vor groß.“ Das liegt wohl auch am günstigen Quadratmeterpreis von rund 25 Euro. Wenn Bauland wohl etwas teurer werden wird als die bisherigen Verkaufspreise, sind rund 20 bis 25 Euro durchaus attraktiv.

Aus dem kommunalen Investitionsprogramm stehen 106.000 Euro zur Verfügung. Damit sollen alle öffentlichen Gebäude mit Photovoltaikanlagen ausgestattet werden. Das Förderungsprogramm wurde von der Bundesregierung etabliert und fördert bis zu 50 Prozent der Investitionskosten. Die Kirchenstiege ist in sehr schlechtem Zustand und zwischenzeitlich gesperrt. Die Sanierung soll nun im heurigen Jahr vonstattengehen. Damit wäre der Kirchenzugang von der Volksschule aus wieder möglich.

Im Voranschlag 2021 weist die Gemeinde Spannberg rund 2,8 Millionen Euro als Haushaltspotenzial aus. Man rechnet allerdings mit einem Rückgang der Ertragsanteile auf 750.000 Euro (gegenüber von 879.000 Euro für 2020).

In der investigativen Gebarung – dem ehemals außerordentlichen Haushalt – stehen etwas weniger als 1,3 Millionen Euro für Projekte in der Gemeinde zur Verfügung.