2. Runde im Deponie-Kampf in Breitensee. Nachdem der Betreiber den ursprünglichen Antrag zurückzog, werden nun neue Einsprüche gegen das geplante Projekt gesammelt.

Von Stefan Havranek. Erstellt am 21. August 2020 (03:34)
Nikica Grubesic kämpft mit seiner Bürgerinitiative BUM weiter gegen geplante Baurestmasse-Deponie bei Breitensee.  
Havranek

Mehr Zuschauer als bei so manchem Heimspiel des SC versammelten sich am Freitag zu einer weiteren Info-Veranstaltung der Bürgerinitiative BUM rund um Nikica Grubesic, die sich der Verhinderung einer geplanten Baurestmasse-Deponie in der Nähe der Ortschaft verschrieben hat.

Gleich zu Beginn entschuldigte sich Grubesic beim ebenfalls anwesenden BUM-Berater Wolfgang Rehm dafür, ihn als „Berufs-Querulanten“ bezeichnet zu haben: „Das ist mir rausgerutscht, Herr Rehm ist ein Umwelt-Aktivist der ersten Stunde.“

Nach Vorträgen von Experten, wie Ziviltechniker Martin Dreiseitel, Madeleine Melchert, Rehm und Roswitha Zobl, berichtete Grubesic über die weiteren Pläne: Zum einen werden erneut Einwendungen von Bürgern gesammelt. Der potenzielle Betreiber der Deponie hatte nach über 650 Einsprüchen seinen ursprünglichen Antrag zurückgezogen und neu eingereicht. Außerdem will man einen Initiativantrag im Gemeinderat stellen, um die Zufahrt zur Deponie zu verhindern.