Erdöl- Und Erdgasgemeinden: Quelle am Versiegen?. Orte rechnen mit Rückgang der Kommunalsteuer. Das Jahr 2019 war aber noch äußerst ertragreich.

Von Edith Mauritsch. Erstellt am 30. November 2019 (05:50)
Obmann VP-Bürgermeister Erich Hofer, Gas-Connect-Geschäftsführer Stefan Wagenhofer, Listenbürgermeisterin Claudia Weber, OMV-Austria-Geschäftsführer Reinhard Oswald und Hausherr VP-Bürgermeister Karl Demmer (v.l.) bei der Verbandsversammlung.
Mauritsch

Die aus der Tätigkeit der OMV Austria und ihrer Kontraktoren resultierende Kommunalsteuer ist und bleibt wichtige Einnahmequelle der Verbandsgemeinden. Auch wenn das Geld längst nicht mehr so ergiebig sprudelt wie in früheren Zeiten, konnte doch im Jahr 2019 eine deutliche Steigerung gegenüber den Vorjahren erreicht werden.

Gründe dafür sind die vermehrte Investitionstätigkeit und eine gestiegene Anzahl von Bohrungen. Verbandsobmann VP-Bürgermeister Erich Hofer: „Das wird allerdings nicht so bleiben, die drastischen Einsparungsmaßnahmen fordern auch ihren Tribut.“ Im Voranschlag für 2020 sind Einnahmen von 2,93 Mio. Euro budgetiert.

Der Geschäftsführer der Gas Connect Austria, Stefan Wagenhofer, betonte in seinem Vortrag, dass Gas, Biogas und Methan einen wertvollen Beitrag zur Klimawende in Österreich leisten können.