Duo kämpft bei Euroskills um Medaillen. Zwei junge Gartengestalter aus dem Bezirk Gänserndorf sind Teil des Teams, das Österreich bei der Europameisterschaft der Fachkräfte im September in Graz vertritt.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 08. Februar 2020 (06:14)
Julian Kreitl (links) aus Raasdorf nimmt an den EuroSkills 2020 teil. Felix Janisch aus Deutsch-Wagram tritt mit seinem Kollegen im Teambewerb an. Foto: WKÖ/SkillsAustria
WKÖ/SkillsAustria

Im WIFI Oberösterreich fällt der offizielle Startschuss für EuroSkills 2020 in Graz. Das Team Austria findet sich zum ersten Teamseminar in großer Runde zusammen. 52 Teilnehmer werden Österreich bei der Heim-EM von 16. bis 20. September im Grazer „Messe Congress“ in 44 Berufen vertreten.

Julian Kreitl aus Raasdorf nimmt an den EuroSkills 2020 teil.
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Dabei handelt es sich um das größte heimische Kontingent in der Geschichte internationaler Berufsmeisterschaften. Insgesamt kämpfen rund 650 Starter aus 30 Mitgliedsländern in 45 Bewerben um die Europameistertitel. Mehrere 10.000 Zuschauer werden erwartet.

Aus dem Bezirk Gänserndorf sind zwei Teilnehmer am Start. Sie treten sogar gemeinsam in einem Teambewerb an, und zwar bei den Gartengestaltern. Julian Kreitl aus Raasdorf und Felix Janisch aus Deutsch-Wagram arbeiten bei Kreitl e.U.

Ein Event wie EuroSkills 2020 hat eine unglaubliche Dimension in allen Belangen: Von der langen und aufwendigen Vorbereitungsarbeit des Teams über die detaillierte Planung der Wettbewerbe auf rund 60.000 Quadratmetern bis zum Material für die Teilnehmer und der Logistik vor Ort. „Österreich ist seit Jahren die erfolgreichste Nation bei EuroSkills und wir als Veranstalter blicken dem Einsatz der österreichischen Mannschaft in der Heimat mit großer Spannung entgegen“, so EuroSkills-Veranstalter Josef Herk.

Felix Janisch aus Deutsch-Wagram tritt mit seinem Kollegen im Teambewerb an.
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„Die Fachkräfte und ihre bisherigen Erfolge stehen für die tolle Qualität unserer Lehre und unserer Berufsbildung. Wir haben nicht nur das größte Team aller Zeiten, sondern auch ein sehr starkes, das die Betriebe erfolgreich vertreten wird“, so Mariana Kühnel, stellvertretende WKÖ-Generalsekretärin. „Besonders freut mich, dass unsere jungen Fachkräfte in diesem Jahr aus so gut wie allen Branchen kommen und alle neun Bundesländer vertreten. Motivierte junge Fachkräfte mal ausgezeichnete heimische Ausbildungsbetriebe, das ist die Formel für den Zukunftsstandort Österreich“, freut sich Kühnel.