Erheblicher Schaden: Kellerröhren unter Wasser. Ein offenbar defektes Ventil am Kellerberg brachte Röhren teilweise zum Einsturz. Das betroffene Areal ist derzeit weiträumig abgesperrt.

Von Edith Mauritsch. Erstellt am 25. Januar 2017 (05:12)
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Der Sachverständige empfahl die Einholung eines statischen Gutachtens als Grundlage für die weitere Vorgangsweise. Bis dahin bleibt die Absperrung aufrecht.
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Ungewöhnlich hoher Wasserbrauch rief die Gemeindemitarbeiter auf den Plan. Bei ihrer Suche nach der Ursache wurden sie bei einem Gebäude am Kellerberg fündig. Ihrem Vernehmen nach war schon von außen ein Rauschen zu hören. Sie sperrten umgehend die Wasserzufuhr und verständigten den Besitzer.

Die nachfolgende erste Nachschau brachte dann das Schadensausmaß zutage: Sechs Kellerröhren standen unter Wasser, ein Teil war schon eingestürzt. Einige Röhren wurden ausgepumpt, bei anderen weigerten sich die Besitzer, sie wollen das Wasser langsam versickern lassen, um dadurch vielleicht einen Einsturz zu verhindern.

"Wissen nicht was passiert, wenn Tauwetter einsetzt"

Erste Gerüchte, dass ein Wasserrohrbruch seitens der Gemeinde-Wasserleitung zum Schaden führte, bestätigten sich nach der Begehung durch die Sachverständigen der Gemeinde und der Versicherung nicht.

„Der Gutachter stellte als Ursache ein kaputtes Ventil im verursachenden Gebäude fest“, so SP-Bürgermeisterin Claudia Weber auf Nachfrage. Warum das Ventil schadhaft wurde, stand bis Redaktionsschluss nicht fest.

Als erste Maßnahme erfolgte eine weiträumige Absperrung des in Mitleidenschaft gezogenen Gebietes. Auf Empfehlung des Sachverständigen erteilte die Gemeinde dem Eigentümer des Kellers den Auftrag, ein statisches Gutachten für alle betroffenen Gebäude sowie das umliegende Areal erstellen zu lassen. Weber abschließend: „Aufgrund der herrschenden Minusgrade ist das Erdreich gefroren, wir wissen aber nicht, was passiert, wenn Tauwetter einsetzt.“