Cellisten spielten Hendrix. Das Streichquartett „eXtracello“ beeindruckte auf Schloss Hof mit Virtuosität und Stücken von Piazolla, Gershwin, Mick Jagger, Keith Richards und Jimmy Hendrix.

Erstellt am 06. Mai 2015 (05:40)
NOEN, privat
Kerstin Galler, Edda Breit, Peter Herbert, Philharmonie-Obfrau Maria Prager, Franz Sattlecker, Gundula Urban, Melissa Coleman (von links).

Eine beeindruckende Darbietung von Cross-over, Jazz und Eigenkompositionen boten die Cellistinnen des Streichquartetts „eXtracello“, Edda Breit, Melissa Coleman und Gudula Urban. Obwohl eine Cellistin, Margarethe Deppe, am Vortag erkrankt war, schaffte es Peter Herbert, ein weltweit anerkannter Bassist, eine gute Symbiose mit den drei Musikerinnen herzustellen, sodass das Ergebnis weit mehr als eine Ersatzleistung war.

Von Gershwin über Bob Dylan bis Mick Jagger

Die Interpretation der Musikstücke, die zum Teil von den Musikerinnen selbst arrangiert waren, war bei Piazolla, Gershwin, Bob Dylan, Mick Jagger, Keith Richards und Jimmy Hendrix gleichermaßen mitreißend. Das Publikum, in dem auch der Geschäftsführer der Schloß-Schönbrunn-BetriebsgesmbH Franz Sattlecker saß, bedankte sich mit euphorischem Applaus.

Das nächste Konzert in der Abo-Reihe der Philharmonie Marchfeld findet am Samstag, den 30. Mai, mit Solisten der Wiener Symphoniker und Philharmoniker statt. Infos dazu gibt es unter www.philharmonie-marchfeld.at .