2020 bringt eine Bauplatz-Offensive. Auch Fertigstellung des Spielplatzes im Schlosspark soll heuer erfolgen.

Von Edith Mauritsch. Erstellt am 13. Januar 2020 (04:35)
Listen-Bürgermeister Peter Hofinger mit einigen der Gäste des Empfanges. Nach dem offiziellen Teil stand gemütliches Zusammensein bei Speis und Trank am Programm.
Mauritsch

Beim Neujahrsempfang ließ Listen-Bürgermeister Peter Hofinger die abgeschlossenen Projekte Revue passieren und gab einen Überblick über die geplanten Vorhaben im heurigen Jahr.

Und da steht einiges auf der Agenda: So ist die Planung für den neuen Bauhof samt Vereinshalle abgeschlossen. Derzeit läuft die Ausschreibungsphase. Baubeginn soll im Sommer sein und die Fertigstellung ist noch im heurigen Jahr projektiert. Die Kosten von 2,5 Millionen Euro werden mit 1,7 Millionen aus Rücklagen gedeckt, der Rest kommt aus dem Budget.

"Ich habe schon Visionen, welche Lösungen möglich und zukunftsträchtig sind“

In den Startlöchern stehen die Bauplätze am Wunderberg. Einzig die Genehmigung des Landes (Abteilung Raumordnung) steht noch aus. Hofinger präzisiert: „Es spießt sich noch daran, ob die Hochwasserschutzzone 100 Meter oder 50 Meter breit wird. Je nachdem fällt die Parzellierungsplanung aus.“ Rund 55 Bauplätze zwischen 600 und 800 m2 sollen spätestens im Frühherbst zum Verkauf stehen.

Damit das Areal überhaupt als Bauland verwendet werden konnte, verlegte die OMV jede Menge Rohrleitungen. „Es ist mir durch gute Kontakte gelungen, dass die Kosten von 750.000 Euro zur Gänze von der OMV getragen wurden“, so der Bürgermeister.

Fertiggestellt werden sollen heuer der Kinderspielplatz im Schlosspark sowie die Parkplätze. Seine Gedanken macht sich Hofinger auch über die Verwertung des Areals des alten Bauhofes und welche Lösungen mit der Jugend (der Jugendtreff Bude hat derzeit dort seine Räumlichkeiten, Anm.). „Ich habe schon Visionen, welche Lösungen möglich und zukunftsträchtig sind“, wollte sich der Ortschef jedoch noch nicht näher deklarieren.