Fix: Der Spar-Markt bleibt geschlossen. Geschäft sei wirtschaftlich nicht rentabel zu führen. Eventuell übernehmen Mitbewerber die Filiale.

Von Edith Mauritsch. Erstellt am 28. Oktober 2019 (04:41)
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Die Türen bleiben zu, eine Übernahme des Marktes durch einen anderen Betreiber hat das Unternehmen aus wirtschaftlichen Gründen ausgeschlossen.
Mauritsch

Nach der Insolvenz des bisherigen Betreibers Gerald Stranzl sind die Türen des Spar-Marktes geschlossen, die Gemeinde ist derzeit ohne Nahversorger. Jetzt steht fest: Einen Spar wird es an diesem Standort nicht mehr geben.

Zwar hätte Manfred Winter, Betreiber des Spar-Marktes in Bad Pirawarth, durchaus Interesse gezeigt, den Markt zu übernehmen. Das wird aber nichts. Die NÖN sprach mit Hannes Glavanovits von Spar Österreich über die Hintergründe: „Die Kennzahlen zeigen deutlich, dass ein Markt an diesem Standort nicht wirtschaftlich zu führen ist. Das belegt ja auch die Insolvenz des Unternehmers.“

"Es werden auch neue Arbeitsplätze geschaffen"

Zur Hintergrundinformation: Die Märkte werden als selbstständige Einzelunternehmen geführt, Spar fungiert als Großhändler. Glavanovits verweist auf die Bauvorhaben in Auersthal und Bockfließ: „An beiden Standorten werden innerhalb der nächsten zwei Jahre zeitgemäße Märkte auf hohem Niveau entstehen, die alle Stückerl spielen. Damit werden auch zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen.“

Ob die Mitbewerber „Adeg“ oder „Nah und Frisch“ Interesse an dem Standort in Schönkirchen-Reyersdorf zeigen, wird die Zukunft weisen.