Nichts half mehr: Riesenvogel ist tot. Veterinärmediziner versuchten mit allen Mitteln, Großtrappe zu retten, doch sie verendete.

Von Edith Mauritsch. Erstellt am 02. August 2020 (04:46)
Die Jäger versuchten noch, die Großtrappe zu retten. Leider waren alle Bemühungen umsonst.
 
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Die Jagdgesellschaft Reyersdorf erfreute sich kürzlich am Anblick einer männlichen Großtrappe. Bei genauer Beobachtung wurde jedoch schnell klar, dass der schwerste flugfähige Vogel eine Verletzung aufwies. Ein Flügel war gebrochen.

Drei der Jäger fingen den gefiederten Gefährten ein und brachten ihn umgehend in die Greifvogelstation nach Haringsee.

Die schwerwiegende Verletzung dürfte schon länger bestanden haben. Die Wunde war schon von Maden befallen. Gleich am nächsten Tag wurde die Großtrappe auf die Veterinärmedizinische Universität überstellt, wo der Flügel amputiert werden musste.

Dann die schockierende Nachricht: Leider waren alle Bemühungen umsonst. Die Großtrappe verendete einige Tage später. Vermutlich war das Blut des bedauernswerten Vogels schon zu stark vergiftet.