Stopp-Schild übersehen: Lkw landet im Feld. An einer Kreuzung in Schönkirchen-Reyersdorf stießen ein Pkw und ein Lkw zusammen. Der Lkw -  ein Fahrzeug der OMV -  kam nach der Kollision seitlich im angrenzenden Feld zu liegen.

Erstellt am 16. November 2016 (09:57)
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Wie es zu dem Unfall kam, da unterscheiden sich die Versionen der Beteiligten. Ein Groß-Schweinbarther (19), der mit seinem Pkw in die Kreuzung einfuhr, gab an, dass der Lkw-Fahrer (22) die Stopp-Tafel missachtet hätte und ohne anzuhalten in die Kreuzung einfuhr. Er selbst habe noch versucht zu bremsen, konnte die Kollision aber nicht mehr verhindern.

PKW wurde übersehen

Der 22-jährige Ladendorfer (Bezirk Mistelbach) gab nach dem Unfall an, er habe vor der Kreuzung angehalten, habe aber den weißen Pkw, der von rechts kam, übersehen. So sei es zum Zusammenstoß gekommen. Da der Lkw nach dem Zusammenstoß aber seitlich im angrenzenden Feld zum Liegen kam und sich der Pkw des 19-Jährigen um 180 Grad gedreht hatte, vermutet die Polizei, dass der Ladendorfer nicht angehalten habe.

Der 19-Jährige wurde unbestimmten Grades verletzt und von der Rettung ins Mistelbacher Krankenhaus gebracht. Dem Lkw-Fahrer wurde noch an der Unfallstelle eine Halskrause angelegt. Sein 17-jähriger Beifahrer (Zistersdorf) wurde ebenfalls ins Krankenhaus gebracht.

Die FF Schönkirchen-Reyersdorf rückte mit zehn Mann aus,  um den Pkw zu  bergen. Danach reinigten die Kameraden die Fahrbahn, da Scheibenreiniger ausgetreten war. Der Lkw wurde von der OMV geborgen. Der Verkehr war  im Kreuzungsbereich  kurzfristig halbseitig gesperrt. Nach etwas mehr als einer Stunde war der Einsatz beendet.