Garten für alle kommt in Zistersdorf. ÖVP-Bürgermeister Helmut Doschekberichtet im Gespräch mit der NÖN von seinen Plänen für die Stadt.

Von Elisabeth Hess. Erstellt am 21. März 2021 (04:31)
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„Photovoltaikanlagen und Schrebergärten sollen demnächst kommen“, so Stadtchef Doschek.
NÖN, NÖN

Mit jeder Menge Neuigkeiten lässt ÖVP-Stadtchef Helmut Doschek aufhorchen. Die Vortragenden der Volkshochschule Zistersdorf hielten jüngst einige Kurseinheiten auf unbezahlter Basis ab. „Das war ein äußerst großzügiger Beitrag, als das Kursangebot online weiterging“, lobt Bürgermeister Helmut Doschek und bedankt sich bei den Fachkräften der VHS Zistersdorf. Jetzt übernehme die Gemeinde wieder die Kosten. Im Gespräch ist derzeit auch eine Kinderbetreuung, während die Eltern im Kurs sind: „Sobald wir den Bedarf erhoben haben, können wir das anbieten“, meint Doschek.

Stadtbewohner, die keinen Garten besitzen, sollen zukünftig das Angebot erhalten, in kleinen Schrebergärten ihr eigenes Obst und Gemüse anbauen zu können. Außerdem soll ein Geräteschuppen errichtet werden. „Wir sind auf der Suche nach Gemeindeflächen, die zu Schrebergärten umfunktioniert werden können“, berichtet Doschek. „Durch die Coronakrise haben wir bemerkt, dass sich viele Leute nach einem Garten sehnen“, meint Doschek. Derzeit befinde man sich in der Bedarfserhebung.

Ebenfalls im Gespräch ist der Ausbau von Photovoltaikanlagen auf Gemeindedächern und Gemeindeflächen im Ortsbereich, die nicht benötigt werden. Doschek: „Wir hatten schon die erste Gesprächsrunde mit einem möglichen Partner.“ Man wolle Projekte planen und mit der gewonnenen Energie Betriebe und Gemeindegebäude bedienen. Jene, die keine Photovoltaikanlage besitzen, sollen auch Strom beziehen können.

Der Spatenstich für die Wohnhausanlage „Junges Wohnen“ mit 16 Wohnungen soll laut Doschek „noch vor dem Sommer“ erfolgen. Zusätzlich sind zehn Doppelreihenhausanlagen in Planung. „Die Bauphase wird etwa eineinhalb Jahre dauern, nach zwei Jahren sind die Wohnungen bezugsfertig“, schließt der Stadtchef.