Doch mehr Gäste möglich. Aufgrund der gelockerten Corona-Regeln sind neben sitzenden auch stehende Besucher erlaubt.

Von Thomas Schindler. Erstellt am 09. Juni 2021 (03:28)
Karl Rath, Christoph Demmer, Verena Freiberg, René Lobner, Wolfgang Lehner und Brigitte Kasper-Ager (v.l.) vom Verein Kultur in Gänserndorf (KiG) freuen sich schon auf die diesjährige Sommerszene.
privat, privat

Bei den künftigen Corona-Regeln überschlugen sich in letzter Zeit die Ereignisse: Womit die Veranstalter vor zwei Wochen noch rechneten und planten, war in der Vorwoche schon wieder überholt. In diesem Fall zur Freude von ÖVP-Bürgermeister René Lobner und dem Verein „Kultur in Gänserndorf“ (KiG), die jedes Jahr gemeinsam die Sommerszene in der Bezirkshauptstadt organisieren.

Wie berichtet, war angedacht, dass es dieses Jahr nur Sitzplätze geben wird, um die Covid-19-Abstandsregeln einhalten zu können. Dies hätte bedeutet, dass maximal etwa 500 Gäste pro Abend die Sommerszene hätten besuchen können. Lobner: „Nachdem die Regeln jetzt abermals gelockert wurden, dürfen sich auch mehr Besucher am Areal aufhalten – somit auch stehende Gäste.“ Wie viele es genau sein werden, wird von der Gemeinde noch errechnet.

Am 2. Juli startet die heurige Sommerszene

Auf dem Gelände hinter der Schmied-Villa ist auf jeden Fall schon alles vorbereitet. Die diesjährige Sommerszene startet am Freitag, 2. Juli, und dauert wie immer acht Wochen. Das heißt: An 16 Abenden wird gespielt. Es treten genau jene Künstler auf, die schon für das vergangene Jahr gebucht waren, aufgrund der Pandemie aber nicht spielen konnten (siehe dazu auch Infobox).

Was müssen die Besucher heuer beachten? Lobner: „Es gilt auf jeden Fall die 3-G-Regel. Nur wer nachweislich getestet, geimpft oder genesen ist, darf eintreten. Außerdem muss sich jede anwesende Person registrieren.“ Anstatt der üblichen freien Spende wird diesmal vielleicht Eintrittsgeld verlangt. Lobner: „Es wird nicht viel sein, aber so haben wir die Einnahmen besser unter Kontrolle.“ Schließlich müssen die Künstler auch bezahlt werden.