„BUM“ empfing Landeshauptfrau in Marchegg. Bürgerinitiative konfrontierte Johanna Mikl-Leitner im Marchegg mit ihren Forderungen.

Von Ernst Spet. Erstellt am 21. Oktober 2020 (04:30)
VP-Bürgermeister Gernot Haupt und VP-Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (v.l.) hörten sich die Anliegen der Demonstranten von der Bürger-initiative BUM an und fuhren später zum Lokalaugenschein.   
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Nicht nur Nieselregen erwartete VP-Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner bei der Spatenstichfeier für die Landesausstellung 2022 in Marchegg, auch einige Vertreter der Bürgerinitiative BUM waren mit Bannern und Transparenten gekommen.

Bevor es zum Spatenstich ging, beantworte Mikl-Leitner noch Fragen bezüglich der geplanten Baureststoffdeponie in Breitensee (die NÖN berichtete). Initiator Nikica Grubesic sprach die Landeshauptfrau darauf an, dass seitens der Landesregierung nicht auf seine Belange reagiert worden sei und unterstellte mit den Worten „Die Beamten in der Landesregierung sollen endlich einmal was arbeiten“ den Regierungsmitgliedern Untätigkeit – worauf Mikl-Leitner mit den Worten „Glauben Sie mir, bei uns arbeiten alle“ konterte.

Weiters merkte Grubesic an, dass der zuständige Beamte in der Landesregierung seit Monaten in Kurzarbeit sei und deswegen der Akt unbearbeitet in St. Pölten liege, worauf die Landeshauptfrau Grubesic aufklärte, dass in Österreich kein einziger Beamter in Kurzarbeit sei. Nach dem Spatenstich nahm sich Mikl-Leitner noch Zeit, um bei einem Lokalaugenschein mit VP-Bürgermeister Gernot Haupt die Deponie zu besichtigen.