50.000 Euro für die Kids in Leopoldsdorf. Der Spielplatz „Rodelberg“ bekommt einen Bach und ein Seil-Klettegerüst.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 02. April 2021 (03:55)
Die geschäftsführende SPÖ-Gemeinderätin Helena Franges-Vidovic und SPÖ-Bürgermeister Clemens Nagel freuen sich auf das „Facelifting“ für den Spielplatz.  
Gemeinde

Der zentral gelegene größte Spielplatz „Rodelberg“ bekommt heuer ein komplettes Facelifting. „Spielplätze sind Lernplätze. Unser neues Konzept für den Rodelbergspielplatz kann sich sehen lassen“, meint SPÖ-Bürgermeister Clemens Nagel. „Wir freuen uns, dass wir einen großartigen Wasserbach, der den Rodelberg hinunter verläuft und in eine Sandkiste mündet, im Gemeinderat einstimmig beschlossen haben“, zeigt sich geschäftsführende SPÖ-Gemeinderätin Helena Franges-Vidovic stolz: „Ein Wasserspielplatz bietet Kindern die ideale Grundlage, um Naturerfahrungen zu sammeln, zu erforschen, auszutesten und zu erschaffen.“

Und: „Weil Klettern die Selbstwahrnehmung – sowohl körperlich als auch mental – verbessert und Kinder beim Klettern ihre Fähigkeiten und Grenzen gezeigt bekommen, haben wir ein großartiges Seil-Klettergerüst geplant“, ergänzt Franges-Vidovic. Dieses kann von Kindern und Jugendlichen benutzt werden. Durch die hohe Belastbarkeit könnten sogar Erwachsene auf das Klettergerüst hinauf.
Zusätzlich kommt ein Balancierpfad, bestehend aus unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen, um verschiedene Übungen durchführen zu können. Hier können Kinder und Jugendliche die Hand-Auge-Koordination stärken, das Gleichgewicht halten üben und auch ihre motorischen Fähigkeiten stetig verbessern.

Der Rodelberg-Spielplatz existiert seit 1975. Hierfür wurde das lokale Oberflächenwasser, von Einheimischen auch „Schotterlacke“ genannt, von diversen Ablagerungen befreit und saniert und danach mit Erd-Aushub verfüllt und zu einem Rodelhügel angeschüttet, berichtet Nagel, um alle Bedenken zur Entstehungsgeschichte des Spielplatzes zu zerstreuen.

Insgesamt nimmt die Gemeinde hierfür über 50.000 Euro in die Hand. Auch in die Breitstettener Spielplätze werden rund 20.000 Euro investiert: Ein Piraten-Spielschiff befährt in Zukunft die „Gewässer“ der Katastralgemeinde.