Stadt will Plattform für Jugend gründen. Projekt / Was sind die Wünsche und Ziele der Gänserndorfer Jugendlichen? Dieser Frage geht nun die Bezirkshauptstadt nach.

Von Thomas Schindler. Erstellt am 06. Juni 2014 (09:01)
SPÖ-Jugendgemeinderat Manfred Luksith: „Erstes Treffen dient dem Gedankenaustausch.“Archiv
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GÄNSERNDORF / Ein ehrgeiziges Projekt verfolgt derzeit SPÖ-Jugendgemeinderat Manfred Luksith. Er plant, in der Bezirkshauptstadt eine Jugendplattform zu gründen. Und zwar mit dem Ziel, Jugendliche aktiv ins Gemeindeleben einzubinden bzw. die Kommunikation zwischen den Jugendlichen und der Gemeinde zu verbessern. Ein erstes Treffen mit jugendrelevanten Organisationen wird am 16. Juni im Jugendzentrum über die Bühne gehen.

Luksith erklärt: „Dieses Treffen dient dem Gedankenaustausch. Zuerst müssen wir einmal mögliche Rahmenbedingungen für die Gründung einer Jugendplattform diskutieren.“ Unterstützt und begleitet wird das Projekt vom Service Jugendcoaching für NÖ Gemeinden – eine Kooperation der Jugendinfo NÖ und des Bildungs- und Heimatwerks NNÖ (BHW).

Dessen Jugendberater Thomas Tatosa betont: „Die Jugendlichen stehen immer wieder im Brennpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit. Oft werden die jugendlichen Lebensphasen von den Erwachsenen als problematisch betrachtet. Andererseits erinnert man sich auch gerne an die eigene Jugend.“

Bei besagtem Projekt werden Jugendliche eingeladen, aktiv mitzugestalten, wobei größter Wert darauf gelegt wird, die bisher geleistete Jugendarbeit in Gänserndorf dort zu ergänzen, wo es sinnvoll erscheint: „Ein weiteres Ziel ist, Bewusstsein zu schaffen, dass die Jugendlichen unser Vertrauen verdienen, ohne dabei problematische soziale Entwicklungen schönzureden.“

Wie sieht nun die Unterstützung durch das Jugendcoaching aus?

Tatosa: „In Gänserndorf gibt es viele gut verankerte Einrichtungen und Vereine. Diese werden zu einem Treffen eingeladen, mit dem Ziel die Rahmenbedingungen zu schaffen, um echte Partizipation zu ermöglichen.“

Was soll zum Schluss rauskommen?

Eine funktionierende Plattform für Jugendarbeit in der Gemeinde sowie eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung durch Mitgestaltungsmöglichkeiten. „Mitgestalten heißt Verantwortung übernehmen und sich zu Hause zu fühlen. Das scheint mir wesentlich zu sein“, so Tatosa abschließend.