Russische Granate wurde gefunden. Bei Grabungen stießen Arbeiter auf Katjuscha. Entminungsdienst musste anrücken.

Von Nina Wieneritsch. Erstellt am 13. Februar 2019 (04:21)
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Es handelte sich um eine Katjuscha, die von den deutschen Besatzungsmächten Stalinorgel genannt wurde.

Erneut wurde ein gefährliches Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Im Gebiet von Stillfried führte die Firma Munitionsbergung Bartosch vergangene Wochen gezielte Grabungen durch. Dabei wurde eine russische Werfer-Rakete des Typs M-13 gefunden. Es handelt sich um eine sogenannte Katjuscha (Stalinorgel).

Munitionsbergung Bartosch
In Stillfried stieß ein Arbeiter bei gezielten Grabungen auf einen Blindgänger.

Das Kriegsrelikt wurde in einer Tiefe von etwa 1,40 Metern entdeckt. Ein Mitarbeiter musste diesen Bereich sichern. Die Polizei wurde verständigt, die anderen Arbeiten wurden zwischenzeitlich eingestellt. Auch der Entminungsdienst musste anrücken, entschärfte den aufgefundenen Blindgänger vor Ort und transportierte ihn ab.

Firmen-Inhaber Herbert Bartosch mahnt indes zur Vorsicht: „Das Gebiet befindet sich in einer ehemals von Kriegshandlungen betroffenen Zone. Der Fund weiterer Relikte kann daher vorerst nicht ausgeschlossen werden.

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