48 Einbrüche geklärt. Das Landeskriminalamt leistete ganze Arbeit: Drei Täter wurden bereits festgenommen, zwei weitere sind noch auf der Flucht. Gesamtschaden: 160.000 Euro.

Von RED. Erstellt am 16. September 2016 (05:00)
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Fahndungserfolg der Exekutive: Eine fünfköpfige Einbrecherbande wurde von der Polizei überführt, mindestens 48 Einbrüche in NÖ, Burgenland und Wien – davon alleine 13 im Bezirk – soll sie begangen zu haben. Drei Täter sind bereits in Haft, nach den anderen beiden wird gefahndet.

Einbruch in Autohaus in Strasshof

Begonnen hatte alles in Strasshof: Am 28. November 2015 gegen 23.40 Uhr meldete ein Angestellter eines Lokals, dass soeben in das benachbarte Autohaus eingebrochen worden war. Der Zeuge beobachtete die Flucht zweier Täter.

Mit Unterstützung von Funkstreifen aus dem Bezirk gelang es Beamten der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität des Landeskriminalamtes (LKA), einen der beiden Täter, einen 22-jährigen Rumänen, festzunehmen.

Gesamtschaden von rund 160.000 Euro

Von nun an ermittelte die Diebstahlgruppe des LKA weiter: Die Beamten stellten fest, dass der Tätergruppe eine Holzhütte in Wien als Unterschlupf diente. Diese wurde bereits am Folgetag mit Unterstützung der WEGA, Polizeidiensthundestreifen aus Wien und weiteren Polizeistreifen aus Niederösterreich durchsucht.

Dabei wurde Diebesgut gefunden und ein 50-jähriger Verdächtiger – ebenfalls Rumäne – vorläufig festgenommen. Nach den Vernehmungen und weiteren Spurenauswertungen konnte auch der Haupttäter, ein 31-jähriger rumänischer Staatsbürger, sowie sein 28-jähriger Bruder, ermittelt werden. Ersterer wurde in seinem Heimatland festgenommen und verbüßt bis zu seiner Auslieferung nach Österreich eine Haftstrafe aufgrund mehrerer dort begangener Gewaltdelikte.

Auch eine 22-jährige Rumänin soll an den Straftaten beteiligt gewesen sein. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 160.000 Euro, wobei der Wert des Diebesguts mit etwa 96.000 Euro beziffert wird.