Ärztin soll Hunde im Auto eingesperrt haben

Erstellt am 25. Mai 2022 | 05:39
Lesezeit: 3 Min
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Die Ärztin betont, dass sie ihre Hunde liebe und verwöhne.
Foto: Symbolfoto: Shutterstock/dezy
Vierbeiner sollen Hitze ausgesetzt gewesen sein. Medizinerin aus Strasshof dementiert: „Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich Tiere liebe.“
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Schwere Vorwürfe erhebt Eva Schultes aus der Strasserfelder-Gasse gegen Ärztin Ute Kren. Letztere soll ihre beiden Hunde während eines Hausbesuches im Auto in der prallen Sonne bei etwa 30 Grad Celsius ausgesetzt haben. „Wir wurden durch Bellen aufmerksam und vermuteten, dass die Ärztin bei unserem Nachbarn ist. Als mein Mann und ich nach draußen gingen, sahen wir zwei kleine Hunde im Auto sitzen. Die Fenster waren jeweils nur ein kleines Stück geöffnet“, so Schultes im NÖN-Gespräch.

Nach zehn Minuten habe sie beim Nachbarn angeläutet. Nach weiteren fünf Minuten soll Kren dann selbst aus dem Haus gekommen sein. Dann ergab sich laut Schultes ein Wortgefecht: „Ich sprach Frau Kren mit ,Was ist mit Ihnen?‘ an und warf ihr sofort an den Kopf, dass sie ihre Hunde quäle.“ Auch die Ärztin soll sich kein Blatt vor dem Mund genommen haben. „Ich arbeite – Sie offensichtlich nicht“, soll sie zu Schultes gesagt haben.

Letztere war entrüstet: Sie gab im NÖN-Gespräch an, dass sie einen Urlaubstag gehabt hatte und „abgesehen davon, was hat das mit den eingesperrten Hunden zu tun?“, fragt Schultes. Nach heftigen Worten – es soll sogar der Ruf nach der Polizei im Raum gestanden sein – soll die Ärztin die beiden Vierbeiner auf das Grundstück des Patienten mitgenommen haben.

Kren lässt die Vorwürfe nicht auf sich sitzen: „Eine Kurzvisite war vorgesehen, es kam aufgrund von Betreuungsproblemen zur Verzögerung. Als ich nach fünf Minuten Equipment aus dem Auto holen musste, bellte einer der beiden Hunde, da er es hasst, im Auto warten zu müssen.“ Die vier Fenster seien so weit geöffnet gewesen, dass es im Auto genügend Luftzug gegeben habe.

„Völlig unvorbereitet wurde ich von einer sehr aufgebrachten Frau mit heftigsten Vorwürfen bombardiert. Auf mein Ersuchen, sich zu beruhigen, drohte sie, die Polizei zu holen und dass ich mich in der NÖN wiederfinden werde. Da ich keine Zeit für eine weitere Auseinandersetzung hatte, nahm ich die Hunde zum Patienten mit und ging danach – wie geplant – Gassi“, so Kren.

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