Aufruhr: Pädagogin geht wegen Essens-Zwang?. Weil eine Kindergärtnerin vierjähriges Mädchen angeblich zum Aufessen gezwungen hat, zieht sie jetzt die Konsequenzen: Die Frau will sich „beruflich umorientieren“.

Erstellt am 14. Juli 2016 (06:00)
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Das Mädchen ist völlig verstört. Die Landesregierung hingegen ortet in dem Verhalten der Pädagogin keine Verfehlungen. (Symbolbild)
Shutterstock/Sabphoto (Symbol)

Schwere Vorwürfe gegen eine Kindergärtnerin erheben Sabine und Ferdinand H. Die besagte Pädagogin soll ihre vierjährige Tochter Tamara zum Essen gezwungen haben. „Wer nicht aufisst, wird bestraft“, so die wütenden Eltern. Der Sprössling habe jetzt Angst und wolle auch nicht mehr in den Kindergarten gehen.

Deshalb sei man sogar schon bei einer Psychologin gewesen. Nun aber kann die Familie aufatmen: Die Pädagogin wolle sich „beruflich verändern“ – darüber gibt ein Aushang im Kindergarten Auskunft – und werde ab September somit nicht mehr in Strasshof als Pädagogin tätig sein.