Ehrenpreis für Baum-Idee. Familie Hoffmann widmete Zukunftsbaum nicht nur der Gemeinde Strasshof, sondern auch zwei Urgesteinen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 27. Dezember 2020 (06:16)
SP-Bürgermeister Ludwig Deltl mit der Familie Hoffmann vor dem Strasshofer Zukunftsbaum.
Gemeinde

Auf Antrag von SP-Bürgermeister Ludwig Deltl beschloss der Gemeinderat in der Sitzung vom September, der Familie Hoffmann (Robert, Birgit, Maximilian, Sophie) den Kulturehrenpreis zu verleihen. Die Überreichung des Ehrenpreises und der Urkunden soll im Rahmen der Eröffnungsfeierlichkeiten des Schulcampus stattfinden.

Die Auszeichnung erfolgt in Würdigung für die Konzeptionierung und Gestaltung des „Strasshofer Zukunftsbaumes“ beim Neubau des Schulcampus. In der Mitte des Kreisverkehrs, der sich in unmittelbarer Nähe von mehreren Einkaufsmärkten, der Volkshochschule und der öffentlichen Bücherei befindet, konnte das Projekt „Zukunftsbaum Strasshof“ umgesetzt werden. Das Kunstwerk kann man auch von der stark frequentierten B8 sehen.

Idee stammt von der Familie Hoffmann

Die Grundlage für das Konzept „Strasshofer Zukunftsbaum“, das einen Bezug zur Gemeinde und zu den Schulen aufweist, stammt von der Familie Hoffmann. Das Projekt wurde auch dem verstorbenen Vater Ernst Hoffmann und dem verstorbenen Schwiegervater Karl Ipsmiller gewidmet.

Beide wurden in Strasshof geboren und wohnten zeitlebens in der Gemeinde. Der „Zukunftsbaum“ besteht aus einer einen Zentimeter starken, mit Glasperlen gestrahlten Edelstahlplatte. Aus diesen Platten sind Zahlen, Buchstaben und Symbole herausgelasert.

Der Grundriss besteht aus drei Armen, um eine räumliche Dimension wiederzugeben. Der Radius beträgt rund zwei Meter, die Höhe rund vier Meter. Zusätzlich wird das Kunstprojekt in den Abend- und Nachtstunden beleuchtet.

Der dargestellte Baum beziehe sich auf „die stolze Föhre“, eine Schwarzföhre, die aus einer Aufforstung stammt, die Kaiserin Maria Theresia zum Schutz des Marchfeldes gegen den Flugsand im 18. Jahrhundert anlegen ließ. Die Föhre steht seit dem 6. März 1968 unter Naturschutz und ist auch Teil des 1956 von der NÖ Landesregierung verliehenen Wappens der Marktgemeinde. Der Bürgermeister freut sich schon jetzt voller Stolz, der Familie den Ehrenpreis zu überreichen, und ist begeistert von der Idee und der gelungenen Umsetzung.