Strasshof an der Nordbahn

Erstellt am 11. Februar 2019, 19:30

von Robert Knotz

Haus und Autos standen in Flammen. Sieben Feuerwehren waren bei der Bekämpfung des Brandes im Einsatz: Sachschaden ist enorm.

Den Einsatzkräften schlugen bei ihrem Eintreffen bereits hohe Flammen entgegen.  |  Feuerwehr

Am Freitag gegen 13.30 Uhr kam es auf einem Grundstück in der Ludwenkogasse zum Brand zweier Pkw, die unter einem Carport abgestellt waren. „Bei unserem Eintreffen stellten wir fest, dass die Flammen bereits auf den Dachstuhl des angrenzenden Hauses übergegriffen hatten“, berichtet FF-Einsatzleiter Markus Schamböck.

Deswegen wurden neben den ursprünglich verständigten Feuerwehren Strasshof und Deutsch-Wagram die Florianis aus Gänserndorf, Schönkirchen/ Reyersdorf, Markgrafneusiedl und Groß-Schweinbarth nachalarmiert.

Während die Einsatzkräfte von außen mit mehreren Löschleitungen versuchten, den Flammen Herr zu werden, machte sich ein zweiter Trupp auf den Weg in das Gebäude. Er versuchte, den Brand von innen zu bekämpfen.

 

Florianis kamen direkt von Arbeit zum Brand

Mit fortschreitender Einsatzdauer kamen immer mehr Feuerwehrleute, die teils auf dem Heimweg von der Arbeit waren, direkt an den Brandort. Da das Dach des Gebäudes bereits teilweise eingebrochen war, wurde eine Teleskopmastbühne in Stellung gebracht, um auch von oben mit den Löscharbeiten beginnen zu können. Nachdem das Feuer unter Kontrolle gebracht war, entschied der Einsatzleiter, die Dachabdeckung vollständig abzutragen, um weitere Glutnester aufzuspüren bzw. zu verhindern. Währendessen wurden immer wieder Glutnester entdeckt, die es galt sofort zu löschen.

Nachdem das Feuer vollständig gelöscht war, blieben einige Silberhelme als Brandwache zurück. Insgesamt waren 65 Feuerwehrleute im Einsatz. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Einsatzleiter Schamböck bedankt sich bei allen Einsatzkräften, darunter auch FF-Arzt Johann Cserko und dem Roten Kreuz, für die gute Zusammenarbeit.