Lauert Gefahr am Schulweg? Geländer gefordert. ÖVP fordert Geländer zwischen Trottoir und Straße in Strasshof. SPÖ-Ortschef Deltl will Situation prüfen lassen.

Von Robert Knotz. Erstellt am 17. März 2021 (04:11)
Die ÖVP-Gemeinderäte Achim Wörner und Gertrude Randak fordern mehr Sicherheit für Fußgänger.
ÖVP-Strasshof, ÖVP-Strasshof

Laut der ÖVP ist die Sicherheit von Schülern, die sich auf dem Weg durch die Unterführung am Bahnacker befinden, gefährdet. „In der Unterführung liegen Gehweg und Straße direkt nebeneinander. Es gibt außer der Gehsteigkante keine Trennung zwischen Fahrbahn und Gehsteig. Der Schulweg wird meist in kleinen Gruppen angetreten und die Kinder unterhalten sich miteinander. Damit sinkt auch die Aufmerksamkeit der Kinder und Jugendlichen. Sie achten kaum noch auf den Straßenverkehr“, so ÖVP-Gemeinderätin Gertrude Randak.

Gerade am Bahnacker, einem neuen Siedlungsgebiet, in dem künftig noch etliche Wohneinheiten entstehen werden und künftig mit einem stärkeren Verkehrsaufkommen zu rechnen sei, würden solche Situationen öfter vorkommen. Der etwa 1,90 Meter breite Fußweg durch die Unterführung entspreche allerdings sicher der gesetzlich vorgegebenen Breite.

„Lärm der Autos hallt durch Unterführung“

SPÖ-Bürgermeister Ludwig Deltl will einen Verkehrssachverständigen beauftragen.
Knotz, Knotz

Die Kombination der Gesamtsituation berge trotzdem einiges an Gefahrenpotenzial. Beim Einfahren der Kraftfahrzeuge in die Unterführung entstehe starker Lärm, der durch die Bauweise verstärkt und extrem nachhallen würde. Randak weiter: „Eine Schrecksekunde, die Fußgänger und die Gruppen von Kindern, sehr oft zusammenzucken lässt. Sie stehen dann oft plötzlich mit einem Fuß auf der Fahrbahn.“ Sie sei auf diese Situation bereits von mehreren Elternteilen angesprochen worden.

Eine Reduzierung der Geschwindigkeit durch die Autofahrer sei leider nur in den wenigsten Fällen beobachtet worden. Eine Möglichkeit sieht die ÖVP in der Errichtung eines Geländers zur Abgrenzung von Fahrbahn und Gehsteig. SPÖ-Bürgermeister Ludwig Deltl meint: „Die Unterführung ist vor mehreren Jahren gemäß den Regeln der Straßenverkehrsordnung errichtet worden. Zur Überprüfung einer möglichen Gefahrenstelle kann ich mitteilen, dass ich einen Verkehrssachverständigen beauftragen werde, die Lage zu überprüfen.“

Gegebenenfalls will der Bürgermeister dann Schritte einleiten, um Gefahren für die Fußgänger und Schülergruppen abzuwenden.

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