Schwere Vorwürfe: Ebhart unter Beschuss. Der parteilose Gemeinderat Thomas Litzenberger erhebt schwere Vorwürfe gegen Bürgerlisten-Obmann Paul Ebhart. Dieser kontert: „Lächerlich und unter jeder Kritik.“

Von Robert Knotz und Manuel Mattes. Erstellt am 13. Oktober 2018 (04:01)
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Links: Der parteilose Gemeinderat Thomas Litzenberger attackiert Ebhart scharf. Rechts: Bürgerlisten-Obmann Paul Ebhart: „Jeder ist sauer, der mit ihm im selben Raum sitzt.“
NÖN

Schwere Vorwürfe gegen Bürgerlisten-Obmann Paul Ebhart erhebt der parteilose Gemeinderat Thomas Litzenberger: „Er hat in der jüngsten Gemeinderatssitzung wieder einmal bewiesen, warum auch in der Politik ein Mindestmaß an Kultur erforderlich ist. Immer wieder versuchte er, sich mit Halbwahrheiten zu profilieren und diese auch in die Diskussion einzubringen.“

Ebhart sei eine Schande für Strasshof und für die Politik. „Außer Alkohol-Eskapaden ist von dieser Art Politiker nicht viel zu erwarten“, so Litzenberger weiter. Bei Gemeindeveranstaltungen würde die Bürgerliste regelmäßig durch Abwesenheit glänzen – es sei denn, es würde irgendwo ein Gratis-Buffet geben. Halbwahrheiten und Unwissenheit seien zum Credo der Liste geworden.

"Hätte er nur einen Funken Liebe für Strasshof, wäre er längst zurückgetreten"

„Ich fordere Ebharts Wähler auf, einer Gemeinderatssitzung beizuwohnen, um diese Peinlichkeiten selbst zu erleben. Sollte es in dieser Bürgerliste Kandidaten geben, die sich wirklich für Strasshof interessieren, frage ich mich, warum dieser Obmann noch nicht abgewählt wurde“, so der parteilose Gemeinderat. Und weiter: „Hätte er nur einen Funken Liebe für Strasshof, wäre er längst zurückgetreten.“

Ebhart kontert: „Wenn Litzenberger den Begriff Halbwahrheiten ins Spiel bringt, kann ich bei seinen Äußerungen getrost von ganzen Unwahrheiten sprechen. Diese Anwürfe sind schlicht lächerlich und unter jeder Kritik. Offenbar will er sich mit diesen niveaulosen Aussagen seine Eintrittskarte bei der ÖVP lösen.“ Litzenberger ärgere sich, so der Bürgerlisten-Chef, wohl auch darüber, dass er ihn bei den Gemeinderatssitzungen schlicht ignoriere.

Weiters verlasse der Parteilose bei Sitzungen des Ortsparlaments den Raum zum Rauchen. „Wer sachlich nichts Vernünftiges beizutragen hat, muss halt zu solchen Mitteln greifen. In Wahrheit ist jeder sauer, der mit ihm im gleichen Raum sitzen muss“, schließt Ebhart.