Tauziehen: Wer hat’s erfunden?. SP-Bürgermeister kritisiert „Selbstbeweihräucherung“ des Bürgerlisten-Chefs. Ebhart: „Wir sind die Kreativwerkstatt im Ort.“

Von Manuel Mattes. Erstellt am 30. September 2017 (04:35)
Links: SP-Bürgermeister Ludwig Deltl sind die „Selbstbeweihräucherungen“ des Bürgerlisten-Obmanns ein Dorn im Auge. Rechts: Bürgerlisten-Obmann Paul Ebhart wehrt sich gegen die Vorwürfe des Ortschefs.
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Die Streitigkeiten zwischen der Bürgerliste und der SPÖ gehen in die nächste Runde, diesmal zeigt sich aber Ortschef Ludwig Deltl angriffig: „Paul Ebhart behauptet in den Medien, er habe sich für die erweiterte Ferienbetreuung, die Resolution für den 15-Minuten-Takt der Schnellbahn, den Nahversorger im Zentrum und den Erwachsenenspielplatz engagiert. Das stimmt so mit Sicherheit nicht, wer die Mehrheiten im Ortsparlament kennt, der weiß, dass die Bürgerliste hier maßlos übertreibt.“

Ebhart habe zwar den Anstoß für die optimierten Abholzeiten des „Gelben Sacks“ gegeben, für den Rest zeichne die Bürgerliste aber nicht verantwortlich. Und weiter: „Solche Selbstbeweihräucherungen kann man nicht unkommentiert lassen.“

Bürgerlisten-Chef Paul Ebhart kontert: „Wir haben uns nicht nur dafür engagiert, wir haben diese Projekte für Strasshof in der Tat erreicht. Die Resolution für den 15-Minuten-Takt forderten wir erstmals im Jahr 2000, die Ferienbetreuung im Jahr 2009. Den Erwachsenenspielplatz hatten wir 2015 als einzige Partei im Wahlprogramm. Und 2017 machten wir in puncto Nahversorger im Zentrum mächtig Druck. Belege dafür gibt es reichlich.“

Die Bürgerliste sei der Turbo und die Kreativwerkstatt in der Gemeinde.