Trauer um Bruno Axmann

Der im ganzen Bezirk Gänserndorf bekannte Lehrer verstarb am Montag der Vorwoche im 94. Lebensjahr.

Erstellt am 02. Dezember 2021 | 05:05
Lesezeit: 1 Min
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Bruno Axmann starb im 94. Lebensjahr.
Foto: privat

Die Lehrerlegende Bruno Axmann verstarb am 22. November im 94. Lebensjahr. Er unterrichtete in seiner aktiven Berufszeit rund 1.000 Schüler aus 16 Gemeinden. Axmann galt als Strasshofer Urgestein. Er wurde am 20. Jänner 1928 in Gänserndorf geboren. Die Volks- und Hauptschule besuchte er ebenfalls dort. Ende der 1930er-Jahre zogen seine Eltern nach Strasshof.

Seine Lehrerausbildung absolvierte er in Znaim und Wien. Ab 1950 war er Volksschullehrer in seinem Wohnort Strasshof. Im Jahr 1957 ehelichte er Erika, mit der er 64 Jahre verheiratet war. Seit 1965 war Axmann Hauptschullehrer in Gänserndorf. Im Jahr 1985 wurde er Direktor der Hauptschule in Matzen.

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In seiner freien Zeit engagierte er sich im Europabad Auersthal und im Hallenbad Gänserndorf als Schwimmlehrer. Für sein verdienstvolles schulisches Wirken wurde ihm der Titel „Schulrat“ verliehen. Im Alter von 62 Jahren ging Axmann 1990 in Pension.

Dennoch lehnte er sich nicht zurück: Er half bei der Organisation der Marchfeldmesse, brachte sich im Heimatmuseum ein und war an der Errichtung des Strasshofer Mahnmals maßgeblich beteiligt. Senior-Ideenbäcker Alfred Geier und Künstlerin Grete Trenz, ehemalige Schüler, bezeichnen Axmann als „Strasshofer Legende“.

Der Verstorbene wird am Donnerstag, 2. Dezember, um 14 Uhr in der Aufbahrungshalle des Strasshofer Waldfriedhofs eingesegnet und dann beigesetzt.