Toter Floriani (13): Obduktion zeigte Blutungen im Herz. Das Obduktionsergebnis nach dem Tod des 13-jährigen Stripfinger Feuerwehrmanns Alexander während eines Unwetters am vergangenen Wochenende im obersteirischen St. Georgen am Kreischberg liegt seit Mittwochmittag vor.

Von Redaktion, APA. Update am 09. August 2017 (12:20)
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Der Stripfinger Alexander Bartok (13) gehörte der Feuerwehr Tallesbrunn an.

Der Bub hatte demnach Einblutungen im Herzmuskel; unklar sei aber noch, ob diese auf eine Herzmuskelentzündung oder auf die langen Reanimationsmaßnahmen zurückzuführen sind, so Staatsanwältin Carolin Weissenbacher am Mittwoch.

Keine Anzeichen für Blitzunfall oder Stromschlag

Die Gerichtsmedizin stellte bei dem jungen Feuerwehrmann ( wir hatten über die Tragödie berichtet, siehe hier und unten) ansonsten keine Verletzungen fest: Die Halswirbelsäule war intakt, es gab keine Anzeichen für einen Blitzunfall oder Stromschlag und auch sonst wurden keine Anzeichen für äußere Gewalteinwirkung gefunden.

Vom Herzmuskel wurden nun Proben entnommen, um festzustellen, ob der 13-Jährige eine Herzmuskelentzündung hatte. Diese Ergebnisse dürften erst in etwa vier Wochen vorliegen, sagte Weissenbacher auf Anfrage. Die Leiche des Buben wurde mittlerweile für die Bestattung freigegeben.

Das Kind war vergangene Woche mit 29 anderen Buben und Mädchen bei einem Jugendlager von mehreren Feuerwehren aus dem Bezirk Gänserndorf. Freitagabend zog ein schweres Gewitter über den Campingplatz.

Eines der Zelte musste evakuiert werden. Kurze Zeit später wurde der 13-Jährige reglos von seinen Kameraden am Boden liegend gefunden. Trotz Reanimation, die mehr als eine Stunde lang durchgehalten wurde, starb der junge Marchfelder im Krankenhaus.