Von Gänserndorf nach Wien: Cora war blinder Passagier

Erstellt am 10. August 2022 | 04:28
Lesezeit: 2 Min
Hündin Cora als blinder Passagier Gänserndorf
Fabio Mayer, Reisebus-Unternehmer Martin Lassl und die glückliche Hundebesitzerin Sandra Mayer (v.l.) mit Vierbeiner Cora.
Foto: Irlvek
Boxer-Hündin versteckte sich in Reisebus und fuhr unbemerkt bis nach Wien. SPÖ-Gemeinderat Irlvek wurde zu Lebensretter.
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Stundenlang suchte die Rettungshundestaffel am Donnerstag die Gegend um die Watzekgasse ab – schließlich war die einjährige Boxer-Hündin Cora seit Mittwochnachmittag wie vom Erdboden verschluckt und ihre Besitzerin Sandra Mayer vor Sorge außer sich. Auch Nachbar Franz Irlvek hielt alle Augen und Ohren offen, konnte den ausgebüxten Vierbeiner aber nicht entdecken.

Am Freitag hatte der SPÖ-Gemeinderat, der für das Reisebus-Unternehmen „Wienwest Tours“ tätig ist, schließlich die zündende Idee: „Wir hatten am Mittwoch einen Stockbus vor meinem Haus stehen, um diesen zu reinigen. Ich bat einen Mitarbeiter, den Bus, der mittlerweile in Wien stand, noch einmal genau zu durchsuchen.“

Und tatsächlich: Cora hatte sich unter einem Sitz versteckt und war unbemerkt als blinder Passagier bis nach Wien mitgefahren. Zwei Tage musste die Hündin im geparkten Bus ausharren, bis sie schließlich gefunden wurde. Irlvek: „Sie war wohlauf, aber sehr durstig.“ An die vier Liter Wasser trank Cora nach ihrer Rettung.

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