Mikl-Leitner dankte vor Ort den Einsatzkräften. Nach der verheerenden Gasexplosion in Baumgarten an der March mit einem Todesopfer und 21 Verletzten verschaffte sich Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner am heutigen Nachmittag gemeinsam mit Vertretern der Feuerwehr, des Roten Kreuzes, der Gas Connect und der Bezirkshauptmannschaft einen Überblick über die Lage vor Ort.

Von Redaktion, APA. Update am 12. Dezember 2017 (17:02)

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) hat am Dienstagnachmittag den Unglücksort in Baumgarten a.d. March (Bezirk Gänserndorf) besucht. Sie sprach im Anschluss von einer herausfordernden und dramatischen Situation, die in der Früh zu bewältigen gewesen sei.

„Es war für alle ein herausfordernder Einsatz, dafür ein herzliches Danke“, so die Landeshauptfrau, die auch betonte: „Unsere Gedanken sind bei den Familienangehörigen des Opfers und der Verletzten. Ihnen wünschen wir viel Kraft in diesen schweren Stunden.“

Bei dem Toten handelt es sich laut Gas Connect-Geschäftsführer Stefan Wagenhofer um einen Mitarbeiter einer Fremdfirma.

Die Ausdehnung der Explosion auf dem 17 Hektar großen Areal beschrieb Wagenhofer mit etwa 100 mal 100 Metern. Es handle sich um einen Bereich, wo es zuletzt eine Bautätigkeit gegeben habe. "Heute nicht", fügte der Geschäftsführer hinzu.

Brand aus am Nachmittag

Als herausfordernd beschrieb auch Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner den Einsatz. Erst gegen 15.30 Uhr habe es Brand aus gegeben. Nachlöscharbeiten dauerten an. Eine Brandwache sollte die gesamte Nacht auf Mittwoch aufrecht bleiben. Ein Drittel der Feuerwehren des Bezirks Gänserndorf seien aufgeboten gewesen, so Fahrafellner.

Jener Verletzte, der von "Christophorus 9" ins AKH Wien geflogen wurde, ist nach Angaben des Roten Kreuzes noch am Dienstag in häusliche Pflege entlassen worden.