Neubau als Vorzeigeprojekt in Deutsch-Wagram. Künftiger Kindergarten in Holzbauweise, mit Wärmepumpe und Photovoltaik, soll dem steigenden Bedarf an Betreuungsplätzen in der Stadtgemeinde gerecht werden.

Von Robert Knotz. Erstellt am 14. August 2020 (03:12)
VP-Vizebürgermeisterin Andrea Schlederer und Bürgermeister Friedrich Quirgst sind stolz auf die große und umweltbewusste Investition, die den Familien und den Kindern zugutekommt.
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Am neuen, dreigruppigen Kindergarten mit Kleinkinderbetreuung in der Feldgasse wird fleißig gebaut. Trotz allen Eifers wird die Inbetriebnahme um über einen Monat später stattfinden. Schuld daran ist der mit der Coronakrise verbundene Lockdown.

Dennoch: VP-Bürgermeister Friedrich Quirgst ist guter Dinge. Er und die zuständige VP-Stadträtin Vizebürgermeisterin Andrea Schlederer machten sich in der Vorwoche ein Bild vom Fortschritt der Arbeiten.

„Sowohl bei den Installationen, der Innenausstattung und bei den Außenanlagen ist noch sehr viel zu tun. Laut dem Architekten Jury Troy können wir aber den neuen Zeitplan einhalten. In der nächsten Stadtratssitzung werden noch letzte Beschlüsse über die Einrichtung gefasst“, berichtet Quirgst.

Der Spatenstich für das Zwei-Millionen-Euro-Projekt erfolgte Ende Jänner durch VP-Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner persönlich. „Wir haben uns ganz bewusst für dieses innovative Projekt entschieden.

Aufgrund der Holzbauweise, der Beheizung durch eine Wärmepumpe, der ausgezeichneten Dämmwerte, der ausgeklügelten Haustechnik und der Photovoltaik-Anlage werden wir den Klimaaktiv-Goldstandard erreichen“, ist sich Quirgst sicher.

Mit der Inbetriebnahme des Kindergartens wird die Stadt über insgesamt 18 Kindergartengruppen verfügen.

Die neue Einrichtung soll auch eine bessere Verteilung der Kindergartenplätze in Deutsch-Wagram bewirken. Die Anzahl der Kleinkindergruppen werde von zwei auf drei erhöht. Man könne damit auch dem steigenden Bedarf an Betreuungsplätzen in der Stadt gerecht werden.