Ort nun sicher vor Hochwasser. Schächte und ein Kanal sorgen künftig für Ableitung von Hangwässern.

Von Edith Mauritsch. Erstellt am 01. Dezember 2019 (12:03)
Der Leiter der „WA 3“ des Landes Niederösterreich, Werner Rubey, VP-Landtagsabgeordneter René Lobner, VP-Bürgermeister Gerald Haasmüller, VP-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, VP-Nationalrätin Angela Baumgartner, Hofrat Norbert Knopf und Vizebürgermeister Karl Starnberger bei der feierlichen Eröffnung.
Mauritsch

Die Dörfer im Weinviertel liegen zumeist in einer „Sutt’n“ und sind bei Starkregen durch Hangwässer bedroht. Damit hat auch die Gemeinde leidvolle Erfahrungen. Schutzmauern, Sammelschächte und ein 300 Meter langer Abteilungskanal samt dem fast ebenso langen wasserführenden Weg schützen nun das nördliche Ortsgebiet.

Oberflächenwasser werden gedrosselt sicher abgeleitet. Mit der offiziellen Inbetriebnahme erfolgte gleichzeitig der Startschuss für ein weiteres Schutzprojekt im Bereich der Ebenthaler Straße. Im ersten Bauabschnitt wird die projektierte Hochwasserschutzmauer im Frühjahr 2020 in Angriff genommen, der Start für den zweiten Bauabschnitt mit Rückhaltebecken ist für Herbst 2020 vorgesehen. VP-Bürgermeister Gerald Haasmüller in seiner Festansprache: „Das Wichtigste ist, Flächen zu bekommen. Hier hat es mehr als 13 Jahre gedauert.“

Gesamtkosten für das Projekt: 620.000 Euro

Für die Durchführung beider Projekte zeichnet der Bautrupp der Abteilung Wasserbau des Landes Niederösterreich zusammen mit Fremdfirmen verantwortlich. Die Gesamtbaukosten des Hochwasserschutzes Friedhofsberg betragen 620.000 Euro, für die Maßnahmen in der Ebenthaler Straße sind 1,44 Mio. Euro budgetiert. 80 Prozent der Kosten sind durch öffentliche Mittel, die auch vom Land kommen, gedeckt.

VP-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister beim Festakt: „Wir müssen vorbereitet sein und die Bevölkerung mit entsprechenden Maßnahmen schützen.“