Sanierung des Läutwerkes im Gemeinderat beschlossen. Gemeinderat beschloss Sanierung. Auch die Erweiterung des Bauhofs ist geplant – eventuell schon im Jahr 2021.

Von Edith Mauritsch. Erstellt am 23. Dezember 2020 (04:44)
Künftig sitzen nur noch 36 statt 37 Mandatare im Gemeinderat, ein Sitz bleibt leer.
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Kurz und bündig ging die Dezember-Zusammenkunft des Gemeinderates über die Bühne. Neben dem Voranschlag 2021 wurden auch die Sanierung des Läutwerkes der Kirchenglocken sowie Subventionen für Vereine beschlossen.

Der Voranschlag 2021 weist einen Nettofinanzierungssaldo von 447.600 Euro auf. Nach dem neuen Schema gibt es nicht mehr die gewohnte Einteilung in ordentlichen und außerordentlichen Haushalt, sondern einen Ergebnis- und einen Finanzierungshaushalt. Bemerkenswert ist die geplante Reduzierung des Schuldenstandes. Mit dem geplanten Endstand zum Ende 2021 von 238.700 Euro heißt das eine Verminderung um rund 60.000 Euro.

VP-Bürgermeister Gerald Haasmüller: „Ob Bauhof schon nächstes Jahr erweitert wird, ist noch nicht fix.“
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An Projekten sind für das kommende Jahr die Fertigstellung des Hochwasserschutzes Ebenthaler Straße geplant. Der Gemeindeanteil liegt bei 120.000 Euro, also 20 % der Gesamtkosten. Rund eine halbe Mio. Euro sind für den Neubau des Kanals auf der Landstraße veranschlagt. Weitere 50.000 Euro sind für Kanalsanierungen an verschiedenen Stellen in der Gemeinde vorgesehen. Der Bauhof soll erweitert werden. VP-Bürgermeister Gerald Haasmüller: „Ob wir das 2021 schon umsetzen, ist nicht fix.“ Nachtragsvoranschlag und Voranschlag 2021 wurden mit der Gegenstimme von FP-Mandatar Theodor Eßl beschlossen. Beauftragt wird die Sanierung des Läutwerks im Kirchturm. Das Holz ist desolat und muss dringend getauscht werden. Die Arbeiten sollen ehestmöglich beginnen.