Heider „entstaubt“ die Blumenbilder. Monika Heider zeigt ihre vielfältigen Werke derzeit im Kulturheurigen „Zum Rosengartl“.

Erstellt am 24. Januar 2017 (08:33)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Kurator Walter Sebestian, „Hausherrin“ Inge Kaltenbrunner und Künstlerin Monika Heider mit einem ihrer Werke. Heider ist auch Gründerin der Künstlergemeinschaft „Am Schierlinggrund“. Ebendort eröffnet sie im Herbst eine Galerie „mit schönem Garten“, wo sie auch bald anderen Künstlern die Gelegenheit geben kann für Ausstellungen geben kann. Foto: Havranek
Havranek

Monika Heider wurde die Ehre zuteil, die Kunstsaison im Kulturheurigen „Zum Rosengartl“ zu eröffnen. Die aus Mödling stammende Künstlerin präsentierte die beeindruckende Vielfalt ihres Schaffens.

Ob idyllische Naturdarstellungen, sinnliche Akte oder abstrakte Werke, Heider weiß auf allen Ebenen zu beeindrucken. Sie selbst braucht diese unterschiedlichen Herangehensweisen an die Kunst: „Blumenbilder sind ja etwas in Missgunst geraten, ich möchte die Blumenmalerei ,entstauben‘.“ Ihr Anspruch sei sowohl die Wirkung ihrer Werke aus der Weite als auch die Suche nach den liebevollen Details in den Bildern aus der Nähe.

Ihre Akt-Darstellungen entstehen in vielen Schichten und mehreren Sitzungen oft über ein bis zwei Jahre. Und die abstrakten Werke seien der Gegenpol zur „kontrollierten“ Arbeit.
Kurator Walter Sebestian stellte die Künstlerin, die im Herbst eine Galerie am Schierlinggrund eröffnet, vor und ermutigte sie, weiter mit der Jugend zu arbeiten und so für Nachwuchs in der Kunst zu sorgen: „Damit die derzeit fehlende Kontinuität in der Kunst wieder gegeben ist.“ Heider hat nämlich bereits mehrere Projekte mit Kindern durchgeführt.