Frauen am Vormarsch in Hohenruppersdorf. Eine Mischung aus bewährten und frischen Kräften soll Wahlerfolg bringen.

Von Edith Mauritsch. Erstellt am 19. Januar 2020 (04:46)
Gruppenfoto mit zwei Damen, was eine Steigerung von 100 Prozent bedeutet. Der amtierende VP-Bürgermeister zieht mit einem bewährten Team und vier Neuzugängen in den Wahlkampf.
privat

„Tausche nie ein gutes Team!“ Unter diesem Motto ist die Kandidatenliste der VP zu verstehen. Mit Bürgermeister Hermann Gindl als Spitzenkandidat ziehen auf den Plätzen eins bis acht die bereits jetzt im Gemeinderat vertretenen Kandidaten in den Wahlkampf. Mit Brigitte Ackerl steht eine weitere Frau an wählbarer Position. Gindl dazu: „Ihr Wissen als Chemikerin kann uns bei Umweltfragen sicher helfen.“ Unternehmer Karl Steiner auf Listenplatz zehn soll seine Erfahrungen aus der Wirtschaft einbringen.

Mit insgesamt 25 Kandidaten ist die VP-Liste gut besetzt. Quasi in den Startlöchern stehen auf den Plätzen 11 bis 15 mit Christoph Stur, Stefan Pratsch, Günter Hess und Reinhard Pfeiffer gleich vier neue Kandidaten. Johannes Hess war zwar schon mit dabei, wurde aber vorgereiht. „Wir möchten damit nicht nur unser Team verstärken, sondern auch einen Verjüngungsprozess einleiten“, freut sich Gindl, auch junge Menschen politisch motivieren zu können.

Stolz auf skandalfreien Gemeinderat

Schaffung von Wohn-Bauland und Betriebsgebiete stehen ganz oben auf der Agenda. Sehr wichtig sind für Gindl die Aufrechterhaltung des Dorflebens und die Unterstützung der Vereine. Der sanfte Tourismus, mit mittlerweile 2.000 Nächtigungen pro Jahr, soll ebenfalls weiter forciert werden. Überregional sieht Gindl die Notwendigkeit, sich den Herausforderungen Mobilität, Klima, erneuerbare Energie und Entsorgungssysteme zu stellen.

Nicht ohne Stolz verweist der amtierende Bürgermeister auf einen skandalfreien Gemeinderat, in dem eine exzellente Stimmung und ein kultivierter Umgangston herrsche. Das Wohl der Gemeinde stehe immer im Vordergrund. Die VP hält derzeit bei neun Mandaten, die SP und die FP haben je drei Sitze.