Nationalpark Donau-Auen: Klauser bald Direktorin. Edith Klauser wird das Amt von Carl Manzano übernehmen.

Von Stefan Havranek. Erstellt am 05. Dezember 2018 (05:30)
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Edith Klauser wird ab dem nächsten Jahr den Nationalpark leiten.Sabine Pfeifhofer
Lebensministerium/

Edith Klauser wurde mit Beschluss der Generalversammlung zur Direktorin des Nationalparks Donau-Auen bestellt. Carl Manzano, der die Geschicke des Nationalparks seit dessen Gründung 1996 lenkte, geht in Pension. Klauser tritt ihr Amt laut einer Aussendung am 1. Februar 2019 an.

Die neue Direktorin sei „eine ausgewiesene Expertin“, betonten Umweltministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP), der niederösterreichische Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP) und die Wiener Umweltstadträtin Ulli Sima (SPÖ) unisono. „Sie ist nicht nur Garantin für eine erfolgreiche Weiterentwicklung dieses österreichischen Naturjuwels, sondern steht gleichsam auch für Innovationsgeist und Naturverbundenheit. Nicht zuletzt zeichnet sie sich durch umfangreiche Fachkenntnisse aus und kann dabei auf ein dichtes nationales und internationales Netzwerk zurückgreifen.“

 Klauser war seit 2015 im Rechnungshof tätig

 Nach dem Studium an der Universität für Bodenkultur in Wien und ersten beruflichen Stationen im öffentlichen Dienst sowie in der Privatwirtschaft hat Klauser 2007 die Leitung der Sektion Landwirtschaft und Ernährung im damaligen Lebensministerium übernommen. Seit 2015 war sie im Rechnungshof tätig.

Die Sicherung der Lebensraum- und Artenvielfalt in der einmaligen Naturlandschaft bezeichnet die designierte Direktorin des Nationalparks Donau-Auen als eine der großen künftigen Herausforderungen.

 Grenzüberschreitende Zusammenarbeit

 Ein weiterer Schwerpunkt ihrer umfassenden Tätigkeit werde auch die Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Gemeinden im Nationalpark und seinem Umland sowie eine verstärkte Präsenz in den sozialen Medien sein. Forcieren will Klauser zudem die grenzüberschreitenden Kooperationen vor allem mit dem slowakischen Nachbarland.