Verkehrsnetz sorgt für Ärger. Grüne Partei kritisiert den mangelnden Ausbau der Öffis. Nun wird durch eine Unterschriften-Aktion darauf gehofft.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 12. Januar 2020 (05:35)
Spitzenkandidat der Weikendorfer Grünen für die Gemeinderatswahl: Harald Hirsch übergab die Unterschriftenlisten an den Amtsleiter der Gemeinde, Erich Schmid.
Die Grünen

„Trotz Beteuerungen, dass der öffentliche Verkehr im Osten Österreichs ausgebaut wird, ist in Weikendorf das Gegenteil der Fall“, ärgern sich die örtlichen Grünen.

Nicht nur, dass die Haltestelle Richtung Marchegg geschlossen werden soll, auch auf der Nordbahn würden die Verbindungen schlechter, finden die Gemeinderats-Kandidaten der Öko-Partei. „In den letzten Jahren bleiben immer weniger Züge in den Haltestellen Tallesbrunn und Weikendorf-Dörfles stehen. Viele Pendler müssen daher mit dem Auto zum Gänserndorfer Bahnhof, wo die Parkplatzsituation trotz diverser Ausbauten ohnehin sehr angespannt ist“, so Rainer Hynek.

"In kurzer Zeit kamen 96 Unterschriften zusammen"

Auch im neuen Fahrplan wurde ein Zug gestrichen. Der Regionalzug um 18.14 Uhr hält nun nicht mehr in Dörfles. Die Grünen Weikendorf beschlossen deswegen spontan, Unterschriften bei den Haltestellen zu sammeln, um einen Halt dieses Zuges wieder zu ermöglichen. „In kurzer Zeit kamen 96 Unterschriften zusammen, die Amtsleiter Erich Schmid zur Weiterleitung an die ÖBB übergeben wurden“, freut sich Spitzenkandidat Harald Hirsch.

Die Partei hofft nun, dass die ÖBB auf das Anliegen rasch reagiert und will sich weiterhin für den Ausbau öffentlicher Verkehrsmittel einsetzen.