Das Marchfeld präsentierte sich den Wienern von seiner besten Seite

Erstellt am 15. Mai 2022 | 10:25
Lesezeit: 14 Min
Drei Tage stand der Wiener Platz „Am Hof“ im Zeichen des Weinviertels: Die Region zeigte her, was sie zu bieten hat. Die letzten beiden Tage gehörten dem Marchfeld, die Landesausstellung und weitere touristische Ziele sowie die Kulinarik standen im Mittelpunkt. Mit freundlicher Unterstützung der Raiffeisen Regionalbank Gänserndorf  - Mein Partner in meiner Region.
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Das Weinviertel zeigte den Wienern, wie gefeiert wird: Drei Tage machte das Weinviertel-Dorf Am Hof in Wien Station, um dort das vielfältige Angebot der Region zu präsentieren. Den Auftakt machte der Donauraum, die letzten beiden Tage gehörten ganz dem Marchfeld. Weinviertel-Tourismus-Chef Hannes Steinacker ist zufrieden: Die Sonne hat gestrahlt, der Platz war immer voller gut gelaunter Gäste.

Am Donnerstag eröffneten die „Marchfelder Böhmischen“ den Frühschoppen, ehe die Volkstanzgruppe Marchfeld zeigte, dass Tanzen altersunabhängig Spaß macht. Für beste Stimmung sorgte dann Maibritt: „Die Stimme des Marchfelds“ heizte den vielen Gästen mit Schlagerhits und eigenen Songs kräftig ein – zusätzlich zur strahlenden Sonne. Bei einer Publikumsquadrille konnte man sich auf den Marchfeld-Ball am 11. Juni auf Schloss Hof einstimmen und zuletzt spielte der Musikverein Lassee zum Dämmerschoppen auf.

Zum Bieranstich am Freitag reiste Landtagspräsident Karl Wilfing nach Wien. „Beim Wein kennt er sich aus, ob das beim Bier auch so ist, wird sich zeigen“, scherzte René Lobner, Landtagsabgeordneter und Obmann der Leaderregion Marchfeld. Wilfing band sich die Schürze um, schnappte sich den Hammer, schlug zu – und das Bier floss.

Der Marchfeld-Tag in Wien habe als lose Idee begonnen, mittlerweile ist er zu einer Institution geworden, die die regionale Kultur nach Wien bringt, um sie dort erlebbar zu machen. „Holen Sie sich heute einen Gusta und kommen Sie ins Weiviertel“, forderte der Landtagsabgeordnete die Besucher auf. „Dort gibt es nicht nur klasse Leut‘, sondern auch großartige Produkte“, stimmte Wilfing, dass die Wiener ihr Umland unbedingt selbst erleben sollten.

Ob Produkte aus Straußenfleisch, Marchfeld-Erdbeeren, Getränke vom Storchenbräu oder Winzern aus dem Marchfeld: Jeder Stand war bestens besucht. Neben Wilfing und Lobner mischten sich auch die Dritte Landtagspräsidenten Karin Renner und Landtagsabgeordnter Dieter Dorner unter die Gäste, ebenso wie die Bürgermeister aus dem Marchfeld.

Gut gelaunt stellten sich René Lobner und Marcheggs Bürgermeister Gernot Haupt einer besonderen Herausforderung: Eine Gemüseverkostung stand auf dem Programm, es war allerdings eine Blindverkostung. Moderator Jimmy Schlager führte die beiden Gemeindechefs souverän durch von Gemüse zu Gemüse. Die Marchfeld-Karotte sowie den Spargel konnten die beiden sofort identifizieren. Dass sie den unverkennbaren Geschmack von Sanddorn nicht oft am Gaumen haben, zeigte der Gesichtsausdruck der beiden Herren, die die Verkostung dennoch souverän meisterten. Dem Publikum gefiel der Einsatz und dankte den beiden mit viel Applaus.

Die warmen Temperaturen machten durstig und animierten die Besucher länger im Weinviertel-Dorf zu verweilen, um sich durchs reichhaltige Getränke-Angebot zu kosten.

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