Vom Garten in den Parfumflakon. Zistersdorfer Sven Strasser kreierte Parfums nach natürlichen Vorbildern.

Von Christoph Szeker. Erstellt am 11. Oktober 2020 (04:41)
Gastronom und Designer Sven Strasser kreierte in zweijähriger Arbeit vier Parfums.
Strasser

Sven Strasser beschreibt sich selbst als Querdenker, der immer schon den eigenen Weg suchte und dabei Konventionen hinter sich lässt. Er ist Koch, Gin-Destillateur, Modedesigner und hat nun den Schritt in die Welt der Düfte gemacht: Mit der Kraft aus der Inspirationsquelle seines Gartens entwickelte der Zistersdorfer vier Parfums.

Unter dem Namen „Mein vergessener Garten“ verkauft Strasser die Duftstoffe, die im edlen Eichenflakon vor Licht geschützt sind. Hergestellt werden sie aus natürlichen Essenzen, Ölen und Harzen. Wie beim Kochen reichen die Mengenangaben eines Rezeptes dabei nicht für ein gelungenes Produkt: Strasser nutzt seine künstlerischen Fähigkeiten, um ein Gesamtwerk zu erschaffen, das die Nase erfreut.

Die Vorbilder für die Düfte fand der Zistersdorfer in der Natur. „Wenn man vor dem Frühstück durch den Garten wandelt, strömt einem der Duft unzähliger Rosen in die Nase: Rosa Damascena, Rosa Centifolia, Rosa Borbonica etc.“, schwärmt Strasser. Hinzu kommt dann noch der Duft von Lindenblüten, Pfingstrosen, Schwertlilien und feuchtem Gras. „Die Cokerspaniel rennen durch die feuchten Gehölze und erden den Augenblick mit dem Duft von Nadelgehölzen und Moosen“, erzählt der Parfumhersteller.

Das Ergebnis der sinnlichen Erfahrung um 7 Uhr im Garten ist nach viel Arbeit der Duft mit dem Namen „Mein vergessener Garten 7“.

Fortgeführt wird der Tag in Düften um 13 Uhr, dann erneut um 19 Uhr und abschließend um 22 Uhr. Nachtkerzen, Nachtjasmin und Wacholder finden sich im vierten und letzten Parfum wieder. Näheres ist auf Sven Strassers Homepage unter www.svenstrasser.com nachzulesen.