Andlersdorf Windrad wurde als Laufsteg genutzt

Erstellt am 10. August 2022 | 15:43
Lesezeit: 4 Min
Windkraft und Mode wurden auf einem Windrad der Wien Energie vereint: Gut gesichert präsentierten mutige Models in luftiger Höhe auf einem Rotorblatt nachhaltige Mode.
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Weltweit einzigartig war eine Modenschau in Andlersdorf. Was war das Besondere? Das Rotorblatt eines Windrades von Wien Energie wurde am Mittwoch (10. August) als Laufsteg genutzt, um nachhaltige Mode des Wiener Labels „Montreet“ zu präsentieren. „Windkraft und Mode haben einiges gemeinsam“, meint Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft. Beides sei nämlich eine Frage der Ästhetik.

Anlass dieser ersten Modenschau auf einem Windradflügel war der heurige Tage des Windes. „Da durfte neben Windfesten ein Action-Event nicht fehlen“, sagt Moidl. Darum ging es für die mutigen Models Gregor Haas und Jasmin Liska hinauf auf ein Windrad mit 135 Metern Nabenhöhe und einem Rotordurchmesser von 101 Metern. Die Models wurden professionell gesichert und präsentierte die nachhaltige „WindMode“. Für diesen Event im Marchfeld wurden sogar ein Windbreaker kreiert. Die Sportmode des Wiener Modelabels fügte sich perfekt in das Gesamtbild des Windparks. „In Kürze sind die Mode-Kreationen im Wien Energie-Shop in der Spittelau und in der Wien Energie-Vorteilswelt bestellbar“, informiert der Geschäftsführer.

Windparks in sind in der Kulturlandschaft integriert

Michael Strebl, Vorsitzender der Wien Energie-Geschäftsführung, ist ebenfalls begeistert von dem Projekt: „Gemeinsam mit der IG Windkraft zeigen wir, dass Windparks inzwischen Teil der österreichischen Kulturlandschaft sind – und zwar im doppelten Sinn.“ Diese einzigartige Modeschau wurde genutzt, um die Notwendigkeit des Erneuerbaren-Ausbaus in den Fokus zu rücken. „Denn Bewusstsein schafft auch Akzeptanz“, ist Strebl überzeugt.

Der Windpark Andlersdorf-Orth mit dreizehn Anlagen (je 3 MW) wurde 2017 von Wien Energie und „ImWind“ errichtet und liefert sauberen, heimischen Strom für über 27.000 Haushalte in der Region und bot sich mit dem Blick auf Wien als ideale Kulisse an. „Rund um den Tag des Windes ist alles möglich – kreative Ideen wie diese zeigen, wie vielfältig die Windenergie und ihre Branche ist“, will Moidl mit dieser Aktion viele Menschen ansprechen und auf die zahlreichen Windfeste hinweisen, die im September noch stattfinden werden.

Wind & Mode: Darauf schauen, wo's herkommt

Montreet-Gründerin Nadine Schratzberger nutzte die Chance gern, ihr Label auf einem Windradflügel zu zeigen. „Damit können wir die kraftvolle Leichtigkeit und Nachhaltigkeit vermitteln, die ebenfalls Sinnbilder der Windenergie sind.“ Die vermeintlichen Gegensätze Leichtigkeit und Kraft, die für den Wind stehen, würden so mit der nachhaltigen Energieerzeugung durch die Windkraft in der Region verbunden.

Geleitet wurde dieses Event von Lukas Pawek von der IG Windkraft. „Bei der Energie ist es wie bei der Mode – es ist wichtig darauf zu schauen, wo sie herkommt und wie sie hergestellt wird.“ Windräder produzieren sauberen Ökostrom direkt in der Region. „Darauf möchte ich aufmerksam machen.“ Bei Kleidung verhalte es sich ebenso. „Umso mehr freut es mich, dass es nachhaltige Modelabels aus Österreich gibt".

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