Mehr Sicherheit auf Straßen in Orth. Wildwarnreflektoren und akustische Warngeräte werden montiert, um die Zahl der Autounfälle, in die Tiere involviert sind (2019 waren es in Orth 25), zu reduzieren.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 29. November 2020 (04:59)
Gemeinsam für mehr Sicherheit im Straßenverkehr: VP-Bürgermeister Johann Mayer, HDI-Teamleiter Christian Schreiner, Jagdleiter Johann Rosar, Raika-Direktor Georg Pregesbauer und Raika-Geschäftsleiter Robert Zecha (v.l.).
Schordan

Im Jahr 2019 ereigneten sich allein auf Bundes- und Landesstraßen in der Gemeinde Orth 25 Unfälle mit Rehwild. Auch viele Hasen, Fasane, Füchse und Marder zählen zu den Verkehrsopfern. Von der Jagdgesellschaft Orth werden folglich umfangreiche Maßnahmen zur Reduktion von Verkehrsunfällen mit Wildtieren auf den Straßen zwischen Wagram und Mannsdorf, nach Andlersdorf und nach Breitstetten im Gemeindegebiet von Orth umgesetzt.

Die Montage von Wildwarnreflektoren und akustischen Warngeräten wird vom NÖ Straßendienst übernommen. Bei der weiteren Überprüfung und Wartung wird die Jägerschaft behilflich sein.

Das Land NÖ unterstützte die Anschaffung mit einem Drittel der Kosten, die restlichen zwei Drittel der Kosten übernahm die Jagdgesellschaft.

Sponsoren gefunden

Die Orther Jägerschaft fand allerdings viele hilfreiche Sponsoren – die Marktgemeinde Orth, die Raiffeisenkasse Orth und die HDI-Versicherung –, die sich gemeinsam mit einem großzügigen Beitrag an den Kosten beteiligen.

Jagdleiter Johann Rosar meint zur Neuanschaffung: „Wir hoffen, dass die von uns gesetzten Maßnahmen bei vernünftiger Fahrweise zu einer Erhöhung der Verkehrssicherheit für Mensch und Tier beitragen. Dafür ein kräftiges Waidmannsdank!“